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Schule

Die Schule ist ein wichtiger Ort für die Suchtprävention und die Früherkennung von Problemen.

Wie geht es den Schülerinnen und Schülern?

Alle vier Jahre werden in fast allen europäischen Ländern Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 15 Jahren befragt. Die Forscherinnen und Forscher möchten den Jugendlichen das Wort geben, damit sie selber darüber berichten können, wie es ihnen geht und wie es um ihr Gesundheitsverhalten steht. Die Befragung nennt sich HBSC-Studie. HBSC steht für "Health Behaviour in School-aged Children", auf Deutsch "Gesundheitsverhalten von Jugendlichen im Schulalter".

Früherkennung und Frühintervention

Auch für die Früherkennung und Frühintervention ist die Schule ein sehr wichtiger Ort. Wenn Schülerinnen oder Schüler auffällige Verhaltensweisen zeigen, kann u.U. auch ein Suchtmittelkonsum des/der Jugendlichen oder der Eltern dahinter stehen. Interventionen im Sinn der Frühintervention können viel bewirken und Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung stützen.

vertieft werden können. Sucht Schweiz stellt hierzu verschiedene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

Informationen zur Umsetzung von Früherkennung in der Schule gibt es verschiedene, unter anderem auch solche von Sucht Schweiz.

Angebote von Sucht Schweiz für Schulen

Sucht Schweiz ist Kompetenzzentrum von bildung+gesundheit Netzwerk Schweiz für die Themen "Alkohol, Tabak und illegale Drogen". Für Schulen und weitere Lern-/Lehrumfelder hat Sucht Schweiz verschiedene Grundlagen zur Suchtprävention entwickelt. Es steht zudem ein Auskunfts- und Beratungsdienst zur Verfügung. Die Auskünfte werden telefonisch, per E-mail und über die Internetseite erteilt.

Im Rahmen der universellen Suchtprävention gibt es viele Themen, die in der Schule angesprochen und vertieft werden können. Sucht Schweiz stellt hierzu verschiedene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung.

Kontakt und Anfragen

Nadia Rimann
Tel. 021 321 29 84
nrimann@ich-will-keinen-spamsuchtschweiz.ch

 

 

Neu in diesem Dossier:

Lebenskompetenzprogramme

Bedingung für die Wirksamkeit von Lebenskompetenzprogrammen mit substanz- resp. verhaltensspezifischen Komponenten ist unter anderem eine aktive Auseinandersetzung mit den Inhalten. Während nicht interaktive Programme bestenfalls zu einem Wissenszuwachs führen, kann eine aktive Beteiligung der Schüler und Schülerinnen zu einer Zunahme kritischer Einstellungen und einer Abnahme des tatsächlichen Konsums beitragen.

  • "Clever Club" ist ein Lebenskompetenz-Projekt, welches sich an ausserschulische Betreuungsangebote – wie Mittagstische – richtet.

Verhältnisorientierte Suchtprävention

Auch im  schulischen Kontext erhöht eine Kombination von Verhaltens- und Verhältnisprävention die Wirksamkeit. Ein zentrales Ziel der verhältnisorientierten (settingorientierten) Suchtprävention ist die Schaffung eines gesundheitsfördernden Schulklimas durch die Verbindung der Gesundheitsförderung mit Schulentwicklungsprozessen. (Im Idealfall mit Integration der Gesundheitsförderung ins Qualitätsmanagement einer Schule, vgl. z.B. das Projekt „Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen“ von Radix). Dadurch werden die Themen der Gesundheitsförderung auf allen Ebenen des Schulgeschehens (Unterricht, Team, Schulorganisation, Vernetzung, Curriculum) angegangen und institutionnell verankert.

Umfassend = Wirksamer

Verallgemeinernd lässt sich sagen, dass die Wirkung schulischer Prävention und Gesundheitsförderung umso grösser ist, je umfassender ein Angebot oder Programm gestaltet ist. Programme, die sowohl Schüler und Schülerinnen, Lehrpersonen, wie auch Schulleitungen involvieren, sind besonders empfehlenswert. Auch der Einbezug der Eltern muss unbedingt empfohlen werden, er kann viel zum Gelingen beitragen.

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