Opioide :
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Übersicht aller Grafiken zum Thema Opioide

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Häufigkeit des Opioidkonsums

Im Jahr 2022 berichteten 0.7% der Schweizer Bevölkerung über einen Gebrauch von Heroin im Leben. Nur wenige Personen gaben einen Gebrauch in den letzten 12 Monaten an. Männern und Personen im Alter von 45 bis 54 Jahren geben am häufigsten an, Heroin konsumiert zu haben.

Der Anteil der Personen, welche hauptsächlich Opioide konsumieren und die Drogen injiziert haben, hat seit 2004 deutlich abgenommen.

Der Anteil an Personen, die intravenös Drogen konsumieren und niederschwellige Einrichtungen aufsuchen, und die angaben, die Spritze oder Nadel einer anderen Person benutzt zu haben, ist seit 2021 erheblich gestiegen.

Behandlung wegen Opioidkonsums

Im Jahr 2024 waren insgesamt 14’995 Personen in einer Opioid-Agonisten-Therapie. Die Anzahl pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner variiert stark nach Kanton.

Die Anzahl der Behandlungseintritte von Personen, die ein Hauptproblem mit Opioiden haben, blieb insgesamt stabil, mit einem leichten Rückgang im ambulanten und einem leichten Anstieg im stationären Bereich.

Die Anzahl der Personen, die wegen eines Hauptproblems mit Cannabis oder Opioiden in Behandlung eingetreten sind, hat sich zwischen 2020 und 2024 kaum verändert. Dagegen ist sie bei Alkohol- und Kokainkonsum angestiegen.

Strafverfolgung im Zusammenhang mit Opioidkonsum: Verzeigungen

Die Anzahl der Verzeigungen wegen Heroinkonsums erreichte in den 90er Jahren mit über 20’000 Verzeigungen einen Höhepunkt und hat um die Jahrtausendwende stark abgenommen. Die Abnahme setzte sich in den letzten 15 Jahren verlangsamt fort.

Opioidbedingte Todesfälle

Die Zahl der drogenbedingten Todesfälle ist zwischen 1995 und 2010 stark zurückgegangen. Seitdem steigt die Zahl tendenziell langsam an. Es wird auch beobachtet, dass die Verstorbenen immer älter sind.

Opioidmarkt : Reinheit und Preis

Der mittlere Reinheitsgrad von Heroin in kleinen, von der Polizei sichergestellten Mengen stieg von 2003 bis 2019 schrittweise von rund 15% auf 25%. Seit 2022 ist er rückläufig und lag 2025 bei 14,8%.