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Glücksspiel

Spielautomaten, Lotto, Roulette, Poker, Sportwetten: Für die einen eine vergnügliche Freizeitbeschäftigung, für andere eine Abhängigkeit.

Sensibilisierungskampagne zum Thema Glücksspielsucht

Mit dem Slogan "Wenn dein Spiel zur Droge wird" startete SOS Spielsucht
am 15. Juni 2015 die Sensibilisierungskampagne zum Thema Glücksspielsucht.

Auf joiZone ein Interview mit dem Experten Franz Eidenbenz (Leiter des Behandlungszentrums für Spielsucht, Radix). Der Psychologe erläutert, wie man spielsüchtig wird und was man als Betroffener tun kann.

Adressen und Websites von anderen Organisationen

Publikationen zum Thema

Literatur

Die Liste öffnen (PDF)

Kontakt und Anfragen

Silvia Steiner
Tel. 021 321 29 39
ssteiner@suchtschweiz.ch 

Neu in diesem Dossier:

Geldspielgesetz – Die Suchtfachverbände fordern eine ExpertInnen-Kommission zu Fragen zum exzessiven Geldspiel
Das neue Geldspielgesetz wird derzeit im Eidgenössischen Parlament beraten. Der Schutz der Spielerinnen und Spieler ist ein Hauptziel dieses Gesetzes. Das Argumentarium.

Glücksspielsucht

Geldspielautomaten, Pokerpartien, Sportwetten, Casinospiele oder Lotteriespiele haben auch in der Schweiz zahlreiche Menschen – mehr Männer als Frauen - im Griff. Bei Betroffenen dreht sich alles im Alltag um Geldspiele. Sie haben die Kontrolle über ihr Spielverhalten verloren. Nicht selten steuern Spielsüchtige sich selbst und ihre Familien in den finanziellen Ruin. Sie verlieren den Bezug zur Realität und verleugnen ihr Problem.

Interkantonales Präventionsprogramm

Nebst einem professionellen Behandlungsangebot tragen auch präventive Massnahmen dazu bei, dass weniger Menschen von Spielsucht betroffen sind. Zehn Kantone der Nordwest- und Zentralschweiz (AG, BE, BL, BS, LU, OW, NW, SO, UR, ZG) haben Sucht Schweiz beauftragt, ein Programm zur Prävention der Glücksspielsucht zu erarbeiten und umzusetzen. Das Mandat erstreckte sich in einer ersten Phase über drei Jahre (Mitte 2009 bis Ende 2012) und wird nun bis mindestens 2015 weitergeführt. Finanziert wird das Mandat aus der Spielsuchtabgabe der Landeslotterien an die Kantone. 

Aus diesem Mandat hervorgegangen sind: 

  • Bericht zur Situations- und Bedarfsanalyse zum Thema Glücksspiel
  • Teilübersetzung der Website www.sos-spielsucht.ch auf Türkisch, Portugiesisch, Thai, Englisch und Bosnisch/Serbisch/Kroatisch. Hinweise auf Informationsmaterialien, die internationale Organisationen in diesen Sprachen zum Thema aufgeschaltet haben.

Forschungsaufträge zu folgenden Themen:

  • Glücksspielverhalten bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Glücksspielverhalten bei der Migrationsbevölkerung
  • Analyse der Daten von in Spielbanken gesperrten Personen
  • Spielverhalten und Merkmale von Online-Glücksspielenden
  • Informations- und Sensibilisierungsbedarf zum Thema „problematisches Glücksspiel“ bei Fachpersonen von Sozialdiensten, Schuldenberatung, RAV und HR-Abteilungen grosser Unternehmen.

Die Schlussberichte und Ergebnisse der Forschungsaufträge stehen seit Herbst 2012 auf www.sos-spielsucht.ch zur Verfügung.

Stand der Dinge zur Revision des neuen Geldspielgesetzes

Der Bundesrat hat am 21. Oktober 2015 das neue Geldspielgesetz verabschiedet. Dieses öffnet den  Markt für legale Angebote von Casinospielen im Internet und ermöglicht Pokerspiele ausserhalb von Casinos. Es fehlt jedoch die Verbesserung des Spielerschutzes.
Die Suchtfachorganisationen sind der Meinung, dass der Schutz der Spielerinnen und Spieler angesichts dieser gewichtigen Ausweitung gestärkt werden muss. Im laufenden Jahr 2016 wird das neue Gesetz im Parlament beraten.  

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