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Betriebe

Betriebe können viel tun, um das Auftreten von Suchtproblemen zu vermindern und Personen mit problematischen Konsummustern zu Veränderungen zu bewegen.

Suchtprävention fördert ein positives Arbeitsklima

In vielen Unternehmen, die eine von allen getragene Präventionspolitik zu Alkohol, Tabak und illegalen Drogen eingeführt haben, wurde ein positiver Einfluss auf die Kommunikation im Betrieb und mithin auf das soziale Wohlbefinden festgestellt. Dieses wiederum wirkt sich günstig auf Stressbewältigung und Leistungsmotivation aus.

Suchtprävention lohnt sich!

Suchtprävention und Früherkennung lohnen sich auch für den Betrieb. Die Probleme, die Alkohol- oder Drogenkonsum am Arbeitsplatz mit sich bringen, erzeugen beträchtliche wirtschaftliche Kosten für die Unternehmen. Absentismus, häufiges Kranksein, Leistungseinbussen und geringere Verlässlichkeit wirken sich negativ auf die Funktionsweise der Unternehmen aus. Die Einführung eines betrieblichen Präventionsprogrammes führt längerfristig zu einer Erhöhung der Rentabilität des Unternehmens und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden der Mitarbeitenden aus. 

Erhöhung der Arbeitssicherheit

Gemäss WHO spielt Alkohol bei 20% der Arbeitsunfälle eine Rolle. Welchen Einfluss der Konsum von illegalen Drogen und Medikamenten hat, ist bislang unbekannt. Jede Person, die unter dem Einfluss psychotroper Substanzen steht, stellt eine Gefahr für die Arbeitssicherheit im Unternehmen dar. Die Einführung eines Präventionsprogramms erhöht die Arbeitssicherheit, indem es die Unfallrisiken vermindert.

Neu in diesem Dossier: Suchtprävention bei Lernenden. Eine Bedarfs- und Bedürfnisanalyse bei KMU

Ein Grossteil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 20 Jahren befindet sich in einer Berufsausbildung. Aktuellen Schätzungen zufolge ist vor allem der Alkohol- und Tabakkonsum, aber auch der Cannabiskonsum in dieser Altersgruppe verbreitet. Die Berufslehre wäre dementsprechend ein idealer Zeitpunkt zur Prävention und Früherkennung von problematischem Substanzkonsum. Ziel des vorliegenden Projektes ist es, Bedarf und Bedürfnisse in Bezug auf die Suchtprävention bei Auszubildenden in kleineren und mittelgrossen Unternehmen (KMU) zu erheben, um so gegebenenfalls passende Angebote zu entwickeln. Zur Analyse.

Weitere Informationen

Materialien 

Videos 

Suchtprävention als Teil der sozialen Verantwortung

Die Gesundheit der Betriebsangehörigen kann eine fortschrittliche Unternehmensführung selbst in einer schwierigen konjunkturellen Lage nicht gleichgültig lassen, und zwar nicht nur aus Gründen der Produktivität, sondern auch wegen der Verantwortung als Arbeitgeber. Erfolgreich behandelte und wieder integrierte Mitarbeitende bedeuten für das Unternehmen nicht nur den Erhalt von wertvollem Wissen und Können; eine gelungene Therapie ist auch ein Beitrag an das Wohlbefinden eines Menschen, seiner Familie und seines Freundeskreises.

Die Webseite alkoholamarbeitsplatz.ch stellt Vorgesetzten und Mitarbeitenden umfassende Informationen zum Thema "Alkohol am Arbeitsplatz" zur Verfügung. Sie beschreibt, wie Unternehmen ein Präventionsprogramm entwickeln können, wie Vorgesetzte und wie Mitarbeitende reagieren können, wenn sie bei jemandem ein Alkoholproblem vermuten und welches die rechtlichen Grundlagen zum Thema sind.

Kontakt und Anfragen

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