Sucht Schweiz – Suchtprävention: Wo Eltern Antworten erhalten
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Suchtprävention: Wo Eltern Antworten erhalten

01. Juni 2017, 10:00

Legaler oder illegaler Hanf, der erste Alkoholrausch und Zigaretten im Kinderzimmer? Was tun, wenn der Sohn oder die Tochter raucht, kifft oder trinkt? Auf Facebook finden Eltern neu eine Serie von Tipps, wie sie mit ihren Kindern das heikle Thema aufgreifen können. Pünktlich zum Weltelterntag am 1. Juni hat Sucht Schweiz ihr Angebot für Eltern ergänzt und aktualisiert.

In der Schweiz rauchen rund 10 % der 15-Jährigen, rund 27 % waren schon betrunken und ein Viertel hat bereits Cannabis konsumiert. Viele Eltern sind verunsichert und machen sich Sorgen um den Substanzkonsum oder wenn das Kind ständig am Smartphone hängt. Doch Eltern können auch bei Jugendlichen noch eine wichtige Rolle spielen, wie Forschungsresultate von Sucht Schweiz zeigen. Zentrale Einflussfaktoren sind das Interesse der Eltern am Freizeitverhalten der Teenager, nachvollziehbare und durchgesetzte Regeln und das regelmässige, vertrauensvolle Gespräch.

Neues Facebookangebot und neuer Eltern-Newsletter

Seit vielen Jahren unterstützt die Stiftung Sucht Schweiz Eltern von Jugendlichen unentgeltlich in Fragen der Suchtprävention. „Zahlreiche Eltern melden sich bei uns, weil sie sich Sorgen um den Substanzkonsum ihrer Sprösslinge machen,“ stellt Sucht Schweiz-Direktor Grégoire Vittoz fest. „Mit unseren neuen und verbesserten Angeboten wollen wir Ihnen noch weitere Unterstützung in ihrer Erziehungsaufgabe bieten.“ Unter dem Slogan „Wo Eltern Antworten erhalten“ wurden die bestehenden Angebote jetzt neu überarbeitet und ergänzt:

  • Neu hat Sucht Schweiz eine Facebookseite aufgeschaltet. Sie bietet wöchentliche Erziehungstipps für die Suchtprävention, stellt Materialien für Eltern vor und geht auf aktuelle Anlässe ein.
  • Der elektronische Elternnewsletter wurde völlig überarbeitet und erscheint in neuem, attraktivem Gewand drei- bis viermal pro Jahr mit Vertiefungen von aktuellen Themen. Die neuste Ausgabe behandelt Fragen rund um die Cannabisregulierung.
  • Die vier Gesprächsleitfäden zu Alkohol, Tabak, Cannabis und Internet wie auch die neun Elternbriefe zu Themen der suchtpräventiven Erziehung bleiben aktuell und werden nach und nach ergänzt.
  • Die Webpage Eltern wurde überarbeitet und erweitert. Sie bietet eine Übersicht über alle Angebote von Sucht Schweiz für Eltern.
  • Schliesslich berät Sucht Schweiz unter der Gratisnummer 0800 104 104 (zu Bürozeiten) Eltern bei spezifischen Fragen.

Damit möglichst viele Eltern die Angebote finden, hat Sucht Schweiz für die Kampagne drei Werbevideos produziert, die auf YouTube angesehen werden können.

Auskunft:
Markus Meury
Mediensprecher
mmeury@suchtschweiz.ch
Tel.: 021 321 29 63

Eltern in Erziehungsfragen zu unterstützen ist zentral für die Suchtprävention. Sucht Schweiz hat diesbezüglich eine einzigartige Expertise aufgebaut und bietet u.a. Beratung, Broschüren zu verschiedensten Suchtthemen für Eltern, Materialien für die Arbeit mit Kindern und Kurse für Fachleute an. Auch suchtbelastete Eltern werden in ihrer Erziehungsfunktion unterstützt, damit weniger Suchtprobleme von einer Generation auf die nächste übertragen werden.

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Mediensprecher

Monique Portner-Helfer
mportner-helfer@ich-will-keinen-spamsuchtschweiz.ch

Tel: 021 321 29 74
(Montag, (Dienstag), Mittwoch)

Markus Meury
mmeury@ich-will-keinen-spamsuchtschweiz.ch

Tel: 021 321 29 63
(Dienstag), Mittwoch, Donnerstag, Freitag

 

 

 
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