Sucht Schweiz – Drogenkonsummuster in über 30 Ländern – Schweiz beteiligt sich an europäischer Online-Befragung
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Drogenkonsummuster in über 30 Ländern – Schweiz beteiligt sich an europäischer Online-Befragung

18. März 2021, 07:30

Heute startet Sucht Schweiz die nationale Online-Befragung zum Drogenkonsum. Sie ist Teil einer von der EU-Drogenbeobachtungsstelle lancierten Umfrage, die in über 30 Ländern bei erwachsenen Konsumierenden durchgeführt wird.

Nimmst Du Drogen? Wie viele? Wie oft? Dies sind einige der Fragen, die in der neuen Europäischen Online-Befragung zum Thema Drogen der EU-Drogenbeobachtungsstelle (EMCDDA) gestellt werden. Heute startet Sucht Schweiz hierzulande die Umfrage, welche sich an Personen ab 18 Jahren richtet, die Drogen konsumiert haben. Ziel ist, die Konsummuster in Europa im Hinblick auf künftige Drogenstrategien besser zu verstehen.

Die Befragung wird in diesem Jahr in 31 Ländern und 28 Sprachen durchgeführt; sie erfolgt auf freiwilliger und anonymer Basis. Im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit ist Sucht Schweiz hierzulande für die Durchführung zuständig. 

Die während sechs Wochen laufende Befragung deckt unter anderem folgende Themen ab: Drogenkonsummuster, Zugang zu Behandlung, Beschaffung von Drogen und Auswirkungen von COVID-19 auf die Drogenkonsummuster. 

Online-Befragungen haben den Vorteil, dass sie Konsumierende von Drogen direkt erreichen und sie tragen dazu bei, neue Trends zu erkennen sowie länderübergreifende Vergleiche anzustellen. Web-Erhebungen sind zwar nicht repräsentativ für die Allgemeinbevölkerung, ergänzen aber, wenn sie mit herkömmlichen Datenerhebungs-methoden kombiniert werden, ein realitäts- und zeitnahes Bild des Drogenkonsums und der Drogenmärkte in Europa. 

Bei einer ersten Teilnahme im Jahr 2016 hatten die in der Schweiz gesammelten Daten beispielsweise erkennen lassen, dass der gemeinsame Konsum von Marihuana (getrocknete Blütenstände und Blätter) und Haschisch (Harz) hauptsächlich bei regelmässig Konsumierenden auszumachen war oder dass beim Kokain eine kleine Gruppe von stark Konsumierenden für einen grossen Teil der in der Schweiz konsumierten Menge stand.

Auskunft: 

Frank Zobel
Vizedirektor
fzobel@ich-will-keinen-spamaddictionsuisse.ch
Tel.: 021 321 29 60

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