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Skifahren und Alkohol, eine harmlose Verbindung?

17. Februar 2016, 10:00

© Commons Wikipédia

Die weisse Pracht in unseren Bergen generiert der Freizeitindustrie beträchtliche Umsätze. Nebst der modernen Infrastruktur setzt das Angebot auch auf den festlichen Charakter von Spass im Schnee. Und wer festlich sagt, meint damit allzu oft auch Alkohol.

Skifahren, ein Vergnügen ohne Risiko?

Skifahren gleicht hinsichtlich Geschwindigkeit der Teilnahme am Strassenverkehr: die Pisten runter zu kurven setzt gewisse Fähigkeiten voraus, will man heil ankommen. Zwar gibt es beim Skifahren weder Verkehrsregeln noch eine Promillegrenze, es ist aber dennoch eine riskante Aktivität, besonders wegen den hohen Geschwindigkeiten.

Der Alkoholpegel und die Geschwindigkeit

Carving, Telemark, Snowboard, Schlitten – mit welchen Gerätschaften man auch immer auf die Piste geht, das Risiko für Unfälle oder Stürze hängt von der Konzentration sowie der Fähigkeit ab, seine Geschwindigkeit richtig einzuschätzen und auf unerwartete Situationen reagieren zu können. Somit spielt Alkohol auf der Skipiste die gleiche Rolle wie im Strassenverkehr; er verringert die Konzentration und das Reaktionsvermögen. Es ist daher ratsam, während dem Sport auf den Konsum von Alkohol zu verzichten.

Alkohol auf der Piste, eine heikle Marketingstrategie

Das Angebot an alkoholischen Getränken ist allgegenwärtig – tagsüber am Pistenrand bis in die späten Abendstunden in den Skiorten. Die Mischung aus Alkohol und Musik spricht besonders ein junges Publikum an. Die Skigebiete vermitteln ein Bild von Wohlbefinden und Entspannung. Dies sollte aber nicht mit Alkohol in Verbindung gebracht werden, um Unfälle zu vermeiden, die den Spass an den Winterferien unwiederbringlich verderben.

Auskunft:
Monique Portner-Helfer
Mediensprecherin
mportner-helfer@ich-will-keinen-spamsuchtschweiz.ch
Tel.: 021 321 29 74

Die Stiftung Sucht Schweiz ist ein nationales Kompetenzzentrum im Suchtbereich. Sie betreibt Forschung, konzipiert Präventionsprojekte und engagiert sich in der Gesundheitspolitik. Das Ziel der Stiftung ist, Probleme zu verhüten oder zu vermindern, die aus dem Konsum von Alkohol und anderen psychoaktiven Substanzen hervorgehen oder durch Glücksspiel und Internetnutzung entstehen. Mehr als 200`000 Personen unterstützen unsere NGO.

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Mediensprecher

Monique Portner-Helfer
mportner-helfer@ich-will-keinen-spamsuchtschweiz.ch

Tel: 021 321 29 74
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Markus Meury
mmeury@ich-will-keinen-spamsuchtschweiz.ch

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Irene Abderhalden (Direktorin)
iabderhalden@ich-will-keinen-spamsuchtschweiz.ch

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oder 078 866 27 13

 
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