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Unsere Leistungen

Best Practices: wissenschaftliche und fachliche Unterstützung für Partnerorganisationen

Sucht Schweiz unterstützt kantonale Suchtpräventionsfachstellen in der Entwicklung von Best-Practice Ansätzen durch wissenschaftliche Begleitforschung und fachliche Unterstützung (z.B. Literaturrecherchen sowie Entwicklung von Begleitmaterialien).

Sensibilisierungskampagnen

Mit Kampagnen bringt Sucht Schweiz das Tabuthema Sucht zur Sprache. So machen beispielsweise Plakate, Spots oder Aktionen am Postschalter auf Alkoholprobleme aufmerksam und rücken das Leid Betroffener und Angehöriger ins Zentrum. Zudem widmet sich jedes zweite Jahr der Aktionstag Alkoholprobleme einem Schwerpunktthema. Institutionen im Alkoholbereich, darunter Sucht Schweiz, sensibilisieren Bevölkerung, Medien und Entscheidungsträger für spezifische Belastungen, die mit Alkoholproblemen einhergehen. Mit Informationsmaterialien unterstützt Sucht Schweiz eigene Kampagnen oder solche von Partnerorganisationen.

Kurse und Vorträge

Sucht Schweiz bietet für Fachleute zu verschiedenen Themen der Suchtprävention und Suchtforschung Schulungen sowie Vorträge an, um den Wissenstransfer zu fördern. Zum Thema „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ organisiert Sucht Schweiz auch MultiplikatorInnen-Fortbildungen für Fachpersonen, die sich für die Sensibilisierung weiterer Berufsgruppen engagieren wollen.

Hinweise auf unsere Fortbildungsangebote finden Sie auf der Homepage unserer Website.

Kongresse und Veranstaltungen

Sucht Schweiz organisiert Kongresse zu aktuellen Themen der Suchtprävention. Bisherige Themenschwerpunkte waren u.a. Doping im Alltag oder familienbasierte Suchtprävention. Die Veranstaltungen mit Beiträgen ausgewiesener Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland sprechen Fachpersonen aus Prävention, Medizin, Human Ressources sowie politische Entscheidungsträger oder Behördenvertreter an.

Ebenfalls an Fachleute richtet sich eine nationale Austausch- und Weiterbildungsplattform, die Sucht Schweiz im Auftrag des Bundes seit vier Jahren organisiert. Die Plattform will den Austausch zum Thema „Kinder aus suchtbelasteten Familien“ fördern sowie Wissensvermittlung anbieten.

Hinweise auf unsere Kongresse finden Sie auf der Homepage unserer Website.

Studien und Forschungsberichte

Sucht Schweiz erforscht vor allem sozial epidemiologische Aspekte des Gebrauchs psychoaktiver Substanzen. Dabei werden Konsum- und Verhaltensmuster erfasst sowie langfristig beobachtet. Daneben konzentriert sich Sucht Schweiz auf die Erforschung der soziologischen und psychologischen Einflussfaktoren des Suchtverhaltens, um so neue Grundlagen für die Präventionsarbeit liefern zu können. Literaturrecherchen zu good/best practices und Bestandesanalysen von Präventionsangeboten zählen ebenso zum Spektrum wissenschaftlicher Arbeiten.

Evaluationen

Im Rahmen von Evaluationen begleitet Sucht Schweiz die Einführung von Präventionsmassnahmen. Sie überprüft sie auf ihre Wirksamkeit. Ein Beispiel ist „cool and clean“, das nationale Präventionsprogramm im Sport. Sucht Schweiz wurde von Swiss Olympic beauftragt, den Bereich Jugendliche zu evaluieren.

Expertisen

Sucht Schweiz führt für Gemeinden, Schulen, Unternehmen oder andere Organisationen Expertisen durch. Je nach Auftrag klärt sie ab, ob geplante Interventionsmassnahmen sinnvoll sind, oder schlägt selber Massnahmen vor. Dabei hält sie sich an international anerkannte Standards von Forschung und Praxis.

Betriebliche Suchtprävention

Seit über 20 Jahren begleitet Sucht Schweiz Unternehmen und Betriebe bei der Einführung von Suchtpräventionsprogrammen. Neben zahlreichen kleinen und mittleren Betrieben haben in der Vergangenheit national tätige Unternehmen wie die Migros oder die Post Sucht Schweiz als Partner gewählt, um eine Strategie im Umgang mit Alkohol- und Substanzproblemen zu entwickeln. Grosse Verwaltungen wie der Kanton Genf, die Stadt Lausanne, das Universitätsspital Zürich und Lausanne (CHUV) haben ebenfalls mit Unterstützung von Sucht Schweiz eine interne Politik zum Alkoholkonsum am Arbeitsplatz eingeführt.

Materialien

Sucht Schweiz entwickelt Materialien für Fachpersonen der Suchtprävention oder -beratung, für Lehrpersonen, Eltern, Jugendliche, für Menschen, die von einer Suchtproblematik betroffen sind, sowie für Angehörige. Dazu zählen Leitfäden, Webseiten, Broschüren, didaktische Hilfsmittel etc. Sie sind mehrheitlich kostenlos erhältlich; viele Materialien können als PDF heruntergeladen werden.

Monitoring

Das Monitoring ist ein wichtiges Arbeitsfeld von Sucht Schweiz. Dazu zählen die Teilnahmen am Monitoringsystem der Suchtbehandlung und Suchtberatung (act-info) sowie am Suchtmonitoring Schweiz des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Das Suchtmonitoring hat zum Ziel, repräsentative Daten der Schweizer Wohnbevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenzutragen.

Basiswissen über Abhängigkeiten und Substanzen bietet Sucht Schweiz in online zugänglichen Statistiken und Informationen, die laufend aktualisiert werden.

Im zwei Mal jährlich erscheinenden Monitoringbericht fasst Sucht Schweiz Studien aus der Suchtforschung sowie relevante Ereignisse der Suchtpolitik zusammen und kommentiert diese.

Zeitschriften und Literatur

Die periodisch auf Französisch erscheinende Fachzeitschrift Dépendances fördert mit kritischen Betrachtungen sowie Praxisbeispielen den Informations- und Erfahrungsaustausch. Um einen Beitrag zum Wissenstransfer von der Forschung zur Praxis zu leisten, hat Sucht Schweiz die deutschsprachige Rubrik "Fazit. Forschungsspiegel von Sucht Schweiz" als Teil des SuchtMagazins ins Leben gerufen. "Fazit" will praxisrelevante Forschungsergebnisse einem breiteren Fachpublikum zugänglich machen.

Sucht Schweiz verfolgt die wissenschaftliche Literatur auf dem Gebiet der Abhängigkeiten. Das Fachgebiet des Dokumentationszentrums betrifft vorrangig Beiträge über soziologische und psychologische Aspekte, Prävention, Behandlung, Unfallursachen, Trendentwicklungen, neue Drogen oder Gesundheitsförderung. Die Dokumentation von Sucht Schweiz ist dem breiten Publikum zugänglich.

Information und politisches Engagement

Für Medienschaffende will Sucht Schweiz eine kompetente Anlaufstelle für Fragen rund ums Thema Sucht sowie für suchtpolitische Anliegen sein. Mit aktiver Medienarbeit soll eine möglichst breite Öffentlichkeit erreicht werden.

Um die Stimme der Prävention zu stärken und ein Gegengewicht zur wirtschaftlichen Interessensvertretung zu erreichen, engagiert sich Sucht Schweiz in der Suchtpolitik. Häufig geschieht dies in Netzwerken, in Absprache mit Partnerorganisationen.

Beratung und Hilfe

Geschulte und erfahrene Präventionsfachleute erteilen Auskünfte an alle, die Unterstützung bei Alkohol- oder Drogenproblemen suchen. Die Beratung erfolgt via Website, E-Mail und Telefon. Betroffene melden sich mit Fragen und Problemen rund um den Konsum von Alkohol oder Drogen; manche brauchen Rat, weil sie sich um eine nahestehende Person sorgen. Als eine erste Anlaufstelle berät Sucht Schweiz diese Menschen und verweist in vielen Fällen an regionale Beratungs- und Therapieangebote, damit vor Ort weitere Unterstützung möglich ist.

Ein Alkoholproblem wirkt sich in der Familie oft auch finanziell aus. Wo eine Unterstützung durch die öffentliche Hand nicht möglich ist, gewährt Sucht Schweiz aus ihrem Hilfsfonds einen Beitrag, sei dies an Therapiekosten, Wiedereingliederungskurse oder dringend nötige Anschaffungen im Haushalt. Der Ferienfonds von Sucht Schweiz ermöglicht Kindern aus alkoholbelasteten Familien sowie Betroffenen oder deren Partnern ein paar Erholungstage in der Schweiz.

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Der Tätigkeitsbericht 2016 von Sucht Schweiz

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