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Was will die Suchtprävention?

Drogenkonsum vorbeugen und Einstiegsalter verschieben

Primäres Ziel der Suchtprävention ist es, den Einstieg in den Konsum psychoaktiver Substanzen zu verhindern. Das ist nicht in jedem Fall möglich. Ein Teilziel lautet deshalb, den Konsumeinstieg so weit wie möglich zu verschieben. Bei beidem zielt die Präventionsarbeit darauf ab, durch Förderung von Ressourcen und Kompetenzen die Widerstandskräfte beim Individuum zu stärken. Aber auch strukturelle Massnahmen (z. B. Jugendschutzbestimmungen, Preispolitik) leisten hier einen wichtigen Beitrag.

Konsumhäufigkeit vermindern

Ein weiteres Ziel der Prävention ist, die Häufigkeit des Drogengebrauchs zu vermindern und damit zu verhindern, dass es zu einem problematischen Konsum kommt. Neben der Stärkung des Selbstbewusstseins und der Förderung der Ressourcen sind substanzspezifische Präventionsansätze von Bedeutung. Auch hier haben strukturelle Ansätze präventive Wirkung.

Banalisierung des Konsums verhindern

Die Präventionsarbeit soll die Zielgruppe dazu befähigen, die Gefahren und Risiken des Drogenkonsums vernünftig einzuschätzen. Eine der Zielgruppe angemessene, sachliche Information ermöglicht dies.

Risiken des Konsums vermindern

In einem weiteren Schritt beschäftigt sich die Prävention mit der Schadensverminderung. Sie orientiert sich dabei an den einzelnen Personen, bezieht aber auch die strukturellen Bedingungen mit ein.

Regelmässigen, täglichen Drogenkonsum verhindern

Hier richtet sich die Prävention darauf, die Wahrscheinlichkeit und das Ausmass der Ausbreitung der Suchterkrankung zu reduzieren. Präventive Strategien schliessen die Verhaltens- und die Verhältnisprävention ein.

Zum Drogenausstieg motivieren

Mit gezielter Motivation zum Drogenausstieg will die Prävention den Teufelskreis der Suchterkrankung durchbrechen.

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