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Forschung

Die Forschungsarbeiten von Sucht Schweiz umfassen vor allem den Themenbereich der sozialen Epidemiologie des Gebrauchs psychoaktiver Stoffe: Erfassung von Gebrauchsmustern von unterschiedlichen Drogen, ihre Entwicklung und ihre Folgen sowie die Reaktion der Gesellschaft auf den Drogenkonsum.

Neben epidemiologischen Fragestellungen konzentriert sich Sucht Schweiz auf die Erforschung der Ursachen des Suchtverhaltens aus psychosozialer Sicht, um so Grundlagen für eine bessere Präventionsarbeit zu liefern.

Die Arbeit des interdisziplinären Forschungsteams von SoziologInnen, PsychologInnen, StatistikexpertInnen und SozialmedizinerInnen folgt den Prinzipien einer angewandten Forschung von internationalem Standard. Die Forschungsabteilung von Sucht Schweiz pflegt einen regen Informationsaustausch mit zahlreichen Partnerinstituten im In- und Ausland. Sie ist an internationalen Studien, so zum Beispiel der Evaluation von Drogenpolitiken in Europa, massgeblich beteiligt und arbeitet in diversen Forschungsgremien, Stiftungen und Beiräten mit. Sucht Schweiz ist Gründungsmitglied des "European Consortium for Comparative Social Research on Alcohol".

Letztes Update:

Windlin, B., & Delgrande Jordan, M. (2013). Multipler Substanzkonsum - Systematische Zusammenstellung von Prävalenzen bei 11- bis 15-jährigen Jugendlichen in der Schweiz. Resultate der internationalen Studie «Health Behaviour in School-aged Children» (HBSC) 2010 (Forschungsbericht Nr. 66). Lausanne: Sucht Schweiz. PDF

 

Dieser Forschungsbericht, in Form einer systematischen Zusammenstellung von Daten, beschreibt die Ergebnisse der Schweizer HBSC-Befragung 2010 zu Kombinationen gleicher Konsummuster (nicht um Konsummuster einzelner psychoaktiver Substanzen) über verschiedene konsumierte Substanzen bei 11- bis 15-Jährigen. In diesem Bericht wird unter „multiplem Substanzkonsum“ somit der Konsum bzw. Gebrauch von mehr als einer psychoaktiven Substanz innerhalb eines gegebenen Zeitrahmens verstanden. Der Konsum bzw. Gebrauch dieser Substanzen muss also nicht unbedingt gleichzeitig erfolgen, wie dies beim sogenannten Mischkonsum der Fall ist.

Weitere Informationen finden Sie auf www.hbsc.ch.

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