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Charta

Die Würde des Menschen im Zentrum

Sucht Schweiz will den problematischen Gebrauch psychoaktiver Substanzen sowie substanzunabhängiges Suchtverhalten verhindern oder vermindern und daraus entstandenes Leid für die Betroffenen und die Gesellschaft verringern. Respekt und die Würde des Menschen stehen im Zentrum und leiten unser Handeln. Wir berücksichtigen dabei die individuellen und sozialen Beweggründe, die den Menschen zum Konsum von Suchtmitteln veranlassen – sei es die Suche nach Genuss, Rausch oder der Einfluss des gesellschaftlichen Umfelds.

Individuelle und gesellschaftliche Verantwortung

Als selbstbestimmt handelndes Individuum übernimmt der Mensch die Verantwortung für
sich und andere. Die Ressourcen dazu sind jedoch sehr unterschiedlich und hängen von materiellen, sozialen und psychischen Voraussetzungen ab. Zudem prägen das Umfeld, die Gesellschaft und der Markt die individuelle Entscheidungs- und Handlungsfreiheit. Sucht Schweiz setzt sich insbesondere für gefährdete Bevölkerungsgruppen ein und engagiert sich dafür, dass der Staat und die Gesellschaft ihre Rolle zum Schutz der Gemeinschaft übernehmen.

Ressourcenorientierte Suchtprävention

Wir engagieren uns für ein Umfeld, das den Menschen eine gesunde Lebensweise erleichtert und die individuellen Gesundheitskompetenzen stärkt. Dabei kombinieren wir Massnahmen der Suchtprävention und der Gesundheitsförderung. Insbesondere wollen wir den Kinder- und Jugendschutz stärken sowie die Kompetenzen von Heranwachsenden fördern – immer mit dem Wissen darum, dass problematischer Substanzkonsum und Suchtverhalten nicht nur Jugendliche betreffen.

Engagement für eine wirksame und evidenzbasierte Suchtprävention

Wir setzen uns für eine Suchtpolitik ein, die sich an der Schadenslast für Individuum und Gesellschaft orientiert. Dazu erforschen wir die Entstehung, Verbreitung und Verminderung von Abhängigkeiten sowie problematischem Konsumverhalten und machen die Ergebnisse für Fachwelt, Politik und Bevölkerung nutzbar. Aus den gewonnenen Erkenntnissen leiten wir Massnahmen für eigene Programme ab und geben Empfehlungen weiter.

Austausch zwischen Forschung und Praxis

Bei der Entwicklung und Umsetzung von Präventionsmassnahmen berücksichtigen wir nebst Forschungswissen wo immer möglich und sinnvoll das Wissen von Fachleuten aus der Praxis sowie die Erfahrungen von Betroffenen.

Solidarität mit Suchtkranken und Nahestehenden

Betroffene und Nahestehende haben ein Anrecht auf fachlich qualifizierte und durch das Sozialversicherungssystem finanzierte Hilfe und Behandlung. Sucht Schweiz befürwortet alle therapeutischen und sozialen Massnahmen, die das Befinden von Menschen mit einer Suchterkrankung oder mit einem problematischen Konsumverhalten und von ihnen nahestehenden Personen verbessern.

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Der Tätigkeitsbericht 2015 von Sucht Schweiz

Sucht Schweiz ist seit 1940 Zewo-zertifiziert

Das Gütesiegel Zewo steht für:

  • zweckbestimmten, wirtschaftlichen und wirksamen Einsatz Ihrer Spende
  • transparente Information und aussagekräftige Rechnungslegung
  • unabhängige und zweckmässige Kontrollstrukturen
  • aufrichtige Kommunikation und faire Mittelbeschaffung
 
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