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Probleme, Abhängigkeit

Alkohol, Cannabis und andere Drogen 

Eine Abhängigkeit entsteht nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich über eine gewisse Zeit. Je nachdem, welche Substanz jemand wie häufig und in welchen Mengen konsumiert, kann das relativ lange dauern, aber auch sehr schnell gehen. Der Übergang von einem problematischen Konsum zu einer Abhängigkeit ist fliessend. 

Eine Abhängigkeit ist eine medizinische Diagnose. Anzeichen für eine Abhängigkeit sind:

  • Nicht mehr auf den Konsum verzichten können,
  • den Konsum nicht mehr kontrollieren können,
  • steigende Konsummenge (Toleranzbildung),
  • Entzugssymptome beim Absetzen oder Reduzieren des Konsums,
  • Vernachlässigung anderer Interessen,
  • Weiterkonsum trotz schädlicher Folgen.

Diese Anzeichen müssen nicht alle vorhanden sein, damit man von einer Abhängigkeit spricht. 

Letztlich kann aber nur eine Fachperson (ein Arzt/eine Ärztin, eine Fachperson einer Suchtberatungsstelle) eine Abhängigkeit mit Sicherheit feststellen oder ausschliessen. Eine Abhängigkeit ist eine Erkrankung, die oft verschiedene weitere Folgen hat. Häufig entstehen Spannungen innerhalb der Partnerschaft resp. der Familie und Schwierigkeiten bei der Arbeit. Das Risiko körperlicher und psychischer Folgeschäden akzentuiert verschärft sich in Zusammenhang mit dem hohen Konsum. 

Wenn Sie sich Sorgen machen, dass eine nahestehende Person suchtmittelabhängig sein könnte: Suchen Sie das Gespräch, drücken Sie Ihre Sorgen aus und beschreiben Sie, was Sie beobachten, ohne Ihrem Gegenüber Vorwürfe zu machen. Dann können Sie Ihr Gegenüber fragen, wie er oder sie die Situation sieht. 

Mehr Informationen über psychoaktive Substanzen finden Sie in der Reihe „Im Fokus“.

Mehr Informationen über Alkoholabhängigkeit finden Sie auf der Website www.alkoholkonsum.ch. Diese Informationen lassen sich teilweise auf andere Substanzprobleme übertragen. 

Internet, Glücksspiel und andere Verhaltensbereiche

Bei verschiedenen Verhaltensweisen kann es zu Symptomen und Problemen kommen, die denen bei einer Substanzabhängigkeit ähneln. Der Übergang von einem problematischen Verhalten zu einer Abhängigkeit ist fliessend.

Anzeichen sind: 

  • Die betroffene Person kann auf das Verhalten nicht mehr verzichten.
  • Sie kann das Verhalten nicht mehr kontrollieren.
  • Das Verhalten zeigt sich immer häufiger.
  • Versucht man aufzuhören, zeigen sich Entzugssymptome.
  • Andere Interessen werden vernachlässigt.
  • Trotz schädlicher Folgen macht man mit dem Verhalten weiter.

Diese Anzeichen müssen nicht alle vorhanden sein, damit man von einer Abhängigkeit spricht.

Wenn Sie sich Sorgen machen, dass eine nahestehende Person von einem Verhalten abhängig sein könnte: Suchen Sie das Gespräch, drücken Sie Ihre Sorgen aus und beschreiben Sie, was Sie beobachten, ohne Ihrem Gegenüber Vorwürfe zu machen. Dann können Sie Ihr Gegenüber fragen, wie er oder sie die Situation sieht.  

Mehr Informationen über Glücksspielsucht finden Sie in der Reihe „Im Fokus“.

Mehr Informationen über Onlinesucht finden Sie in der Reihe „Im Fokus“.

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