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Ich leide mit

Wenn ein Mensch ein Substanzproblem oder ein Problem mit einer bestimmten Verhaltenweise hat: Nahestehende leiden oft stark mit. Je näher jemand einer betroffenen Person steht, desto stärker sind Nahestehende mitbetroffen. 

Die Sorgen, die sich Nahestehende machen, können je nach Situation sehr unterschiedlich sein. Manche leiden unter einem unbestimmten Gefühl, dass der Alkoholkonsum des Partners/der Partnerin zu hoch sein könnte. Andere erleben äusserst konkrete Situationen mit sehr hohem Konsum und vielleicht sogar bedrohliche Situationen (etwa durch Verschuldung oder Gewalt).

Die Situationen, die Nahestehende erleben, mögen unterschiedlich sein. Die Fragen, die sich Nahestehende stellen, bleiben ähnlich. 

  • Was kann ich für die betroffene Person tun?
  • Was soll ich tun, wenn die betroffene Person an ihrem Problem nichts ändert?
  • Was kann ich tun, damit ich mich selber besser fühle?
  • Was bin ich bereit, mitzutragen – und wo will und muss ich Grenzen setzen?

Es ist für Nahestehende oft nicht leicht, alleine einen Weg zu finden. Es kann darum eine grosse Entlastung sein, sich mit einer Fachperson oder anderen Betroffenen auszutauschen. Mehr Informationen über Hilfestellungen finden Sie auf der Seite  „Unterstützung finden“. 

Wenn Kinder mitbetroffen sind, ist es wichtig, auch deren Situation ernst zu nehmen und mit ihnen dem Alter entsprechend und offen darüber zu sprechen, was vor sich geht. Informationen finden Sie hier auf unserer Website und in der Broschüre „Kinder aus alkoholbelasteten Familien“. Auch wenn diese Broschüre Probleme im Zusammenhang mit Alkohol im Blick hat, kann vieles auch auf Probleme mit illegalen Drogen oder Verhaltensabhängigkeiten übertragen werden. Für Eltern empfehlen wir die Broschüre „Eltern vor allem – Eltern trotz allem“ und die Website www.elternundsucht.ch.

Mehr Informationen über die Rolle von Nahestehenden finden Sie in den Broschüren „Alkoholabhängigkeit – auch Nahestehende sind betroffen“ oder „Leben mit einem alkoholabhängigen Partner/Leben mit einer alkoholkranken Partnerin“. Diese Broschüren thematisieren die Rolle von Nahestehenden bei Alkoholproblemen, die Inhalte lassen sich aber weitgehend auf andere Suchtproblematiken übertragen. 

Mehr Informationen über Alkoholabhängigkeit und über Ihre Situation als Angehörige oder Angehöriger finden Sie auf der Website www.alkoholkonsum.ch Diese Informationen lassen sich teilweise auf andere Substanzprobleme und auf Probleme mit Verhaltensweisen übertragen.

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