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Welche Unterstützung gibt es?

Mitarbeitende von Suchtfachstellen unterstehen der Schweigepflicht. Sie bieten Rat und Unterstützung und begleiten betroffene Personen dabei, etwas zu verändern. Im Erstgespräch geht es darum, eine geeignete Behandlung zu wählen. Das kann zum Beispiel heissen zu lernen, kontrolliert zu trinken und sich regelmässig mit dem neuen Konsumverhalten auseinanderzusetzen (www.alcochoix.ch). Im Falle einer starken körperlichen Abhängigkeit (von Alkohol, Heroin, Benzodiazepinen etc.) muss  als erstes ein Entzug gemacht werden. Dieser kann stationär oder ambulant erfolgen. Wichtig ist dabei, dass der Entzug medizinisch begleitet wird. Unter Umständen werden dabei Medikamente verschrieben, die Entzugserscheinungen lindern und den Entzug erleichtern. Eine Nachbehandlung nach dem Entzug ist wichtig. In manchen Fällen kann diese ambulant erfolgen, in anderen Fällen ist es besser, wenn die nachfolgende Therapie stationär durchgeführt wird. Die Therapie kann einige Wochen bis mehrere Monate dauern. Es geht darum, in einem geschützten und strukturieren Umfeld einen „Schnitt“ zu machen, um intensiv an sich zu arbeiten.

Parallel zur Behandlung ermöglicht der Austausch in Selbsthilfegruppen den Betroffenen, ihre Erfahrungen mit Menschen zu teilen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Mehr und mehr werden auch die Nahestehenden bei der Behandlung einbezogen.

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