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"Sie sieht das Problem nicht ein"

Je mehr das soziale Umfeld versucht, eine alkoholabhängige Person mit ihrer Krankheit zu konfrontieren und sie zur Einsicht zu bringen, desto beharrlicher leugnet sie häufig das Problem. Das Leugnen ist ein Abwehrmechanismus: Indem die betroffene Person sich selbst und andere belügt, verhindert sie, mit dem konfrontiert zu werden, was bedrohlich und schwer zu akzeptieren ist: die Tatsache abhängig zu sein. Das Leugnen kann sich in unterschiedlicher Weise zeigen: Verharmlosung ("Ich trinke doch nicht mehr als andere…"), Ausreden ("Ich trinke Alkohol/nehme Drogen, weil ich entlassen wurde."), Aggressivität ("Das geht Sie nichts an!"), Herunterspielen ("Ja, ich konsumiere Suchtmittel, aber nicht jeden Tag").

Das Leugnen ist ein Teil der Krankheit und ist bezeichnend für die Schwierigkeit, zu akzeptieren, dass man an einer Suchtmittelabhängigkeit leidet.

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