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In der Schweiz ist der Tabakkonsum für mehr als 25 Todesfälle pro Tag verantwortlich. Er verursacht 15 Prozent aller Todesfälle, die zudem meist vermeidbar wären. 41 Prozent der auf Tabakkonsum zurückgehenden Todesfälle werden durch Krebs verursacht, 41 Prozent durch eine Herz-Kreislauf-Krankheit und 18 Prozent durch eine Atemwegserkrankung (BFS, Zahlen von 2007).

Neben der Dauer des Tabakkonsums, der das Risiko am stärksten beeinflusst, wirkt sich auch die Konsummenge auf die gesundheitlichen Probleme aus. In den westlichen Industriegesellschaften ist der Tabakkonsum eine der wichtigsten Ursachen für Krankheit, Invalidität und (frühzeitigen) Tod. Die Hälfte der gegenwärtigen Raucherinnen und Raucher werden an einer mit Tabak in Verbindung stehenden Krankheit sterben.

Nikotin gilt als eine der stärksten suchterzeugenden und -erhaltenden Substanzen. Nikotinabhängigkeit erfüllt die diagnostischen Kriterien der Substanzabhängigkeit nach ICD-10 wie zwanghafter Konsum, wiederkehrendes zwanghaftes Verlangen, Toleranzentwicklung, Entzugserscheinungen und Gebrauch trotz erkannter Gesundheitsschädlichkeit.

Quelle: Sucht Schweiz (2015) Im Fokus - Tabak

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Weiterführende Informationen

zum Tabakkonsum in der Schweiz finden Sie ausserdem im Suchtmonitoring Schweiz des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Das Forschungsprojekt, mit dessen Durchführung unter anderem Sucht Schweiz beauftragt wurde, hat zum Ziel, repräsentative Daten der Schweizer Wohnbevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenzutragen.

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