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Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz

Delikte im Zusammenhang mit illegalem Drogenhandel und Drogenkonsum werden von der Polizei und den Gerichten statistisch registriert. Die Zahlen über Drogendelikte ermöglichen jedoch nur bedingt Einblick in das reale Drogengeschehen, da unterschiedliche polizeiliche und juristische Praktiken berücksichtigt werden müssen. Veränderte Fahndungsmethoden sowie Gesetzesänderungen und richterliche Auslegungen können ebenfalls Veränderungen in der Statistik bewirken. 

Die Realität effektiv begangener Straftaten wird durch die Resultate der Strafurteilstatistik nur unzulänglich widergespiegelt, Faktoren wie die Dunkelziffer der nicht angezeigten Delikte, aber auch unterschiedliche Anwendungsweisen des Strafrechts spielen eine nicht unerhebliche Rolle.

Die Daten zu Beschlagnahmungen von illegalen Drogen können nur sehr begrenzt Tendenzen zum aktuellen Drogenhandel oder -konsum in der Schweiz aufzeigen, da sie in erster Linie die polizeilichen Anstrengungen widerspiegeln und von zahlreichen unvorhersehbaren Faktoren beeinflusst werden. Schwankungen können sich z.B. aus dem Umstand ergeben, dass bestimmte Sicherstellungen erst in der Statistik des darauffolgenden Jahres auftauchen, da die polizeilichen Ermittlungen noch im Gange waren.

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Forschungsbericht

 

Ambulante Suchthilfe: Ergebnisse der KlientInnenbefragung 2010

SAMBAD (Statistik der ambulanten Behandlung und Betreuung im Alkohol- und Drogenbereich)

Publikationen

 
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