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Wirkung und Risiken des Cannabiskonsums

Der Grad der gesundheitlichen Risiken des Cannabiskonsums hängt von mehreren Faktoren ab: Häufigkeit und Gebrauchsdauer, Dosierung, Drogenqualität, Konsumsituation, Gesundheitszustand und psychische Veranlagung der konsumierenden Person.

Kurzfristig führt der Genuss in geringer Dosierung zu einer leichten Euphorie, einem Gefühl der Ruhe, zu spontanem Lachen und leichter Schläfrigkeit sowie zu leichten Beeinträchtigungen von bestimmten kognitiven oder psychomotorischen Leistungen. In höherer Dosierung kommt es zu Veränderungen in der Wahrnehmung von Zeit und Raum, zu Gedächtnisstörungen und es können Sprach- und Koordinationsstörungen auftreten.
Ein langfristiger, chronischer Gebrauch sowie ein Beginn des Gebrauchs bereits in jungen Jahren beziehungsweise ein regelmässiger Gebrauch scheint mit besonderen Risiken verbunden zu sein. So kann der chronische Gebrauch zu psychischen (z.B. Psychosen) und körperlichen (z.B. negative Effekte auf die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System) Problemen führen. Ebenso birgt der längerfristige Gebrauch von Cannabis das Risiko, eine psychische Abhängigkeit zu entwickeln. Es wird zudem angenommen, dass kognitive Beeinträchtigungen, namentlich Aufmerksamkeits-, Konzentrations-, Gedächtnis- und psychomotorische Störungen, zu einer Verminderung der schulischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit und zu einer Erhöhung des Unfallrisikos führen können.
Quelle: Suchtmonitoring Schweiz (2015). Themenseite Cannabis.

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