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Folgen

Amphetamine wirken auf das zentrale Nervensystem, indem sie die Ausschüttung von Noradrenalin und Dopamin auslösen und insgesamt die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Das Schlafbedürfnis sowie Gefühle von Müdigkeit, Hunger und Durst werden unterdrückt. Amphetamine haben auch eine psychische Wirkung, indem sie Wohlbefinden und Euphorie erzeugen und das Selbstvertrauen steigern.

Die Beschleunigung der Herzfrequenz kann lebensbedrohliche Ausmasse annehmen und zu Herzversagen, Hirnblutungen und Schlaganfällen führen. Methamphetamin wirkt etwa doppelt so stark auf das Herz-Kreislauf-System wie Amphetamin. Plötzliche Todesfälle bei Sportlern werden oft dem Amphetamingebrauch zugeschrieben. Werden Amphetamine in höheren Dosierungen eingenommen, insbesondere bei intravenöser Injektion, kann es zu akuten Amphetamin-Intoxikationen kommen.

Damit einhergehen können Angstzustände (Amphetamin-Psychosen), ein starker Anstieg des Blutdrucks mit erhöhter Gefahr von Hirnblutungen, Blutdruckabfall oder Krampfanfällen. Eine Amphetamin-Intoxikation kann zu Atemlähmung, Kreislaufkollaps und Tod infolge Herzversagens führen.

Ein grosses Risiko beim länger dauernden Amphetamingebrauch ist die Entwicklung einer Abhängigkeit. Diese kann auch dann eintreten, wenn Amphetamine nur zu bestimmten Anlässen und in niedriger Dosierung konsumiert werden.

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Weiterführende Informationen

zum Konsum von Amphetaminen in der Schweiz finden Sie ausserdem im Suchtmonitoring Schweiz des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Das Forschungsprojekt, mit dessen Durchführung unter anderem Sucht Schweiz beauftragt wurde, hat zum Ziel, repräsentative Daten der Schweizer Wohnbevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenzutragen.

 
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