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Strassenverkehr

Via sicura, das Verkehrssicherheitsprogramm des Bundes, ist Anfang 2013 mit ersten Massnahmen gegen Raser (Verbot von Radarwarnungen, Einziehung von Fahrzeugen) gestartet. Seit Januar 2014 gilt auch das faktische Alkoholverbot für Neulenkende. Wer den Führerausweis neu erlangt, darf für die Dauer der dreijährigen Probezeit nur nüchtern fahren. Auch für Fahrerinnen und Fahrer von Lastwagen und Bussen ist das Fahren unter Alkoholeinfluss verboten (≥ 0,10 Promille).

Die weiteren Massnahmen in Zusammenhang mit Alkohol sind:

  • seit Januar 2014: Abklärung der Fahreignung: Wer mit 1,6 oder mehr Promille unterwegs ist, wird obligatorisch einer Fahreignungsuntersuchung durch Verkehrspsychologen unterzogen.
  • seit Januar 2015: Bei Schäden, die in angetrunkenem oder fahrunfähigem Zustand oder durch ein Raserdelikt verursacht wurden, müssen die Motorfahrzeug-Haftpflichtversicherungen Rückgriff auf die Person nehmen, die den Unfall verursacht hat.

Geplant für ein Inkrafttreten ab 2017:

Alkohol-Wegfahrsperre, welche den Alkoholgehalt in der Atemluft misst: Personen, denen der Führerausweis wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand entzogen wurde, erhalten ihn (nach einer Therapie und aufgrund günstiger Prognose) mit der Auflage zurück, während fünf Jahren nur Autos zu lenken, die mit einer Atemalkohol-Wegfahrsperre versehen sind. Zudem soll ab 2016 die beweissichere Atem-Alkoholkontrolle neu auch bei Werten von 0.8 Promille oder mehr gerichtlich anerkannt werden. Sie wird in der Regel die Blutprobe ersetzen.
Quelle: Bundesamt für Strassen ASTRA (2015). Via Sicura Faktenblatt. Webseite.

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Alkoholverbot für Neulenkende seit dem 1. Januar 2014

 
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