Alkoholkonsum in der Schweiz
Der Durchschnittskonsum alkoholischer Getränke in einem Land wird bestimmt durch die Trinksitten eines Landes, die wirtschaftliche Lage und das verfügbare Einkommen, ebenso wie durch die Erhältlichkeit alkoholischer Getränke und deren Preis.
Der Pro-Kopf-Konsum betrug im Jahr 2010 zum siebten Mal in Folge weniger als 9 Liter reinen Alkohols. Seit 1990 hat sich der Wert um rund 2.3 Liter reinen Alkohols pro Kopf der Bevölkerung verringert. Der Gesamtverbrauch pro Einwohner ist von 8.6 Liter reinen Alkohols im Jahr 2009 auf 8.5 Liter im Jahr 2010 gesunken, mit diesem Wert befindet sich die Schweiz immer noch im europäischen Mittelfeld.
Quelle: Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) (2011). Medienmitteilung und Alkohol in Zahlen 2011.


Getränketypen
Zwischen den Jahren 1997 und 2007 konnte bei der Altersgruppe der 15- bis 24-Jährigen ein erhöhter Alkoholkonsum in Form von Bier und Spirituosen beobachtet werden, während der Weinkonsum zurückging. In anderen Altersklassen hat der Wein- und Bierkonsum abgenommen und der Spirituosenkonsum ist stabil geblieben. Der Konsum von Obstwein war nur bei Personen ab 65 Jahren deutlich rückläufig, wenngleich diese Altersgruppe nach wie vor die grösste Konsumgruppe dieses Getränks stellt. Bei den mindestens wöchentlich Alkohol konsumierenden Personen sind es generell die Jugen, die am liebsten Bier trinken – je älter jemand ist, desto eher bevorzugt er oder sie Wein als alkoholisches Getränk.
Quelle: SFA (2009). Schweizerische Gesundheitsbefragungen der entsprechenden Jahre

Verteilung des Alkoholkonsums
Die neueste Bevölkerungsbefragung kommt zum Schluss, dass die Hälfte des konsumierten Alkohols von einer kleinen Minderheit der erwachsenen Bevölkerung getrunken wird (12.5%). Die kumulierten Anteile zeigen ebenfalls, dass 90% des konsumierten Alkohols von etwas weniger als der Hälfte (46.5%) der Bevölkerung getrunken wird. Der Anteil der Abstinenten macht rund 17% aus.
Quelle: SFA (2009). Berechnungen auf Basis der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007.



