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Sterblichkeit

Sowohl chronisch als auch punktuell übermässiger Alkoholkonsum kann zu gesundheitlichen Problemen mit tödlichem Ausgang führen. Im Jahr 2002 waren in der Schweiz schätzungsweise mehr als 2 000 Todesfälle dem Alkoholkonsum zuzurechnen, die meisten davon (78%) betrafen Männer. Insgesamt waren somit 5.2% aller Todesfälle bei Männern dem Alkohol zuzuschreiben, bei Frauen waren es 1.4%.

Neben den Todesfällen sind die verlorenen Lebensjahre ein wichtiger Indikator zur Beschreibung des alkoholbedingten gesellschaftlichen Schadens. Da eine Vielzahl der alkoholbedingten Todesfälle, vor allem Verkehrsunfälle und Suizide, junge Menschen betreffen, gehen durch die alkoholbedingten Todesfälle in der Schweiz schätzungsweise etwa 30 000 Lebensjahre verloren. Insgesamt entspricht dies 8.2% aller durch frühzeitigen Tod verlorenen Lebensjahre (bei Männern 10.5% und bei Frauen 4,9%).

Quelle: Jürgen Rehm, Michael Roerecke & Jayadeep Patra (2006): Alcohol-attributable mortality and burden of disease in Switzerland – Epidemiology and recommendations for alcohol policy. Zurich: ISGF.

Todesfälle in der Schweiz, bedingt durch Alkoholkonsum, nach Alter, Geschlecht und Krankheit (Jahr 2002)
Todesfälle in der Schweiz, bedingt durch Alkoholkonsum, nach Alter, Geschlecht und Krankheit (Jahr 2002)
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