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Jugendliche brauchen Schutz

Je früher sich junge Menschen den Konsum von Suchtmitteln zur Gewohnheit machen, desto grösser ist das Risiko einer späteren Abhängigkeit. Deshalb fordert Sucht Schweiz einen wirksamen Jugendschutz.

Immer häufiger müssen Jugendliche wegen einer Alkoholvergiftung behandelt werden. Fast jeder dritte 15-Jährige und fast jede vierte 15-Jährige war schon mehr als einmal betrunken. Das heisst: In einem Alter, in dem sich der Organismus und die Psyche Jugendlicher in voller Entwicklung befinden, und darum besonders empfindlich auf Suchtmittel reagieren, wird häufig zu viel getrunken.

Je jünger desto riskanter

Die Zahl der Tabakkonsumierenden in der Schweiz ist, wie auch im übrigen Europa, rückläufig; auch bei den Jugendlichen wurde gemäss der letzten Erhebung weniger geraucht. Doch noch immer greifen viele junge Menschen zur Zigarette.

Auch hier gilt: Das Risiko einer späteren Abhängigkeit steigt markant, je früher mit regelmässigem Konsum begonnen wird.

Gesetze und strikter Vollzug nötig

Die Schweiz kennt Gesetze zum Schutz der Jugend vor Alkohol. Zwar werden diese heute besser eingehalten als noch vor ein paar Jahren. Dennoch können sich Jugendliche immer wieder mit Alkoholika eindecken. Beim Tabak kennen noch nicht alle Kantone Alterslimiten.

Sucht Schweiz ist sich mit anderen Präventionsorganisationen einig: Jugendliche müssen besser geschützt werden. Sie fordert darum:

  • Noch bessere Umsetzung der Jugendschutzbestimmungen beim Alkohol (16 Jahre für vergorene, 18 Jahre für Spirituosen).
  • Strikte Einhaltung der Alterslimiten für Tabakwaren
  • Strengere Regelung der Suchtmittelwerbung.
  • Sponsoringverbot durch Suchtmittelfirmen an Sportveranstaltungen
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