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		<title>Sucht Schweiz Aktuell</title>
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			<title>Sucht Schweiz Aktuell</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 13:45:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>FIFA fordert von Brasilien eine Lockerung des Alkoholverkaufsverbots in den Fussballstadien</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/article/fifa-fordert-von-brasilien-eine-lockerung-des-alkoholverkaufsverbots-in-den-fussballstadien/</link>
			<description>In den brasilianischen Stadien ist Alkoholverkauf nach geltendem Recht verboten; nun verlangt der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die seit 2003 geltende brasilianische Alkoholgesetzgebung zielt auf die Bekämpfung von Gewalt unter rivalisierenden Fans ab, ein gesundheitspolitisches Anliegen, das die FIFA gar nicht erst zu beachten gedenkt. «Alkoholische Getränke gehören zur Weltmeisterschaft, also wird es auch hier welche geben», unterstrich FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke anlässlich eines Besuchs in Brasilien. <br />&nbsp;«Entschuldigen Sie, wenn ich ein wenig arrogant klinge, aber das ist nicht verhandelbar. Unser Recht, Bier zu verkaufen, muss gesetzlich geregelt sein.» <br /><br />Der brasilianische Gesundheitsminister hat den Entwurf eines solchen Spezialgesetzes abgelehnt, was Budweiser, einem der wichtigen Sponsoren des Grossereignisses, selbstverständlich missfällt. Das Spezialgesetz wird zurzeit im Kongress behandelt und wohl im März angenommen. <br /><br />Einmal mehr müssen wir feststellen, dass wirtschaftliche Interessen allzu oft Vorrang vor Gesundheitsschutz und Wohlergehen der Bevölkerung haben, wenn es um übermässigen Alkoholkonsum und die damit verbundenen Schäden geht.<br /><br />Quellen: <br /><link http://sportmagazine.levif.be/sport/belga-sport/la-fifa-exige-une-loi-speciale-autorisant-la-biere-dans-les-stades-bresiliens-au-mondial/article-4000032360250.htm _blank linkicon>Belga news agency </link><br /><link http://www.iogt.org/wp-content/uploads/2012/01/FIFA-is-forcing-Brazilian-government-to-change-law.pdf _blank linkicon>IOGT International – press release</link> ]]></content:encoded>
			<category>Streiflicht</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:45:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Neues Alkoholgesetz: Die öffentliche Gesundheit wird zugunsten wirtschaftlicher Interessen stark vernachlässigt</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/pressemeldungen/article/neues-alkoholgesetz-die-oeffentliche-gesundheit-wird-zugunsten-wirtschaftlicher-interessen-stark-ve/</link>
			<description>Nach Monaten steht heute fest: Bei der vorliegenden Revision der Alkoholgesetzgebung steht der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Alkohol ist kein gewöhnliches Konsumgut. Alkohol ist potenziell schädlich. Und in der Schweiz sind schätzungsweise 250 000 Personen alkoholabhängig. Zwar ist der Gesamtkonsum in den letzten Jahren zurückgegangen, aber nicht weniger als eine knappe Million der Schweizer Bevölkerung konsumiert Alkohol in problematischer Weise. Dies führt zu Krankheiten, Unfällen und sozialen Folgenschäden; all dies verursacht jedes Jahr Kosten in Höhe von ca. 2,3 Milliarden Franken, die durch die öffentliche Hand getragen werden. Dazu kommen der Verlust an Lebensqualität und das Leiden der Betroffenen wie auch der Angehörigen.<br /><br />Sucht Info Schweiz bedauert, dass der Bundesrat die historische Chance verpasst hat, Alkoholprobleme als Probleme der öffentlichen Gesundheit zu behandeln. Die zahlreichen aktuellen Erkenntnisse der Wissenschaft über die Folgen des problematischen Alkoholkonsums sowie über die Wirksamkeit alkoholpolitischer Massnahmen wurden nur ungenügend berücksichtigt. Um die alkoholbedingten Probleme wirksam zu bekämpfen und um die Jugendlichen davor zu schützen, müssen die Verfügbarkeit alkoholischer Getränke eingeschränkt und deren Attraktivität reduziert werden. Die Signale, die heute ausgesendet wurden, sind mehr als beunruhigend.
<h3>Das Gesetz missachtet zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse</h3>
<span style="font-style: italic;">Die Besteuerung von alkoholischen Getränken ist eine der wirksamsten und am häufigsten angewendeten Massnahmen im Kampf gegen problematischen Alkoholkonsum – und erst noch kostengünstig umzusetzen.</span><br />In der Schweiz unterliegt die Steuer auf Spirituosen seit 1999 keiner Anpassung an die Teuerung. Die Preise alkoholischer Getränke haben stärker abgenommen als diejenigen von Lebensmitteln – und&nbsp; dies bei einer Zunahme der Kaufkraft der Schweizer Bevölkerung. Der Konsens unter Forschenden und Fachleuten aus der Prävention ist eindeutig: Preisbildende Massnahmen sind eines der wirksamsten Mittel, um den Alkoholkonsum zu beeinflussen und alkoholbedingte Schäden zu verhindern. Bei Jugendlichen und bei Personen mit problematischem Konsum ist diese Wirkung besonders deutlich. <br /><br />Eine Anpassung des Steuersatzes von 29.- auf 32.- Franken pro Liter reinen Alkohol sowie eine jährliche Anpassung dieses Betrages an die Teuerung wäre wirksam und problemlos umzusetzen. Der Bund verzichtet also nicht nur auf Mehreinnahmen in Höhe von 300 Millionen Franken, sondern auch und vor allem auf ein wirksames und notwendiges Instrument zur Marktregulierung.<br /><br /><span style="font-style: italic;">Lockvogelangebote wie beispielsweise „Happy Hours“ steigern den Alkoholkonsum – besonders bei Jugendlichen.</span><br />„Happy Hours“ sollen laut Gesetzesentwurf für Bier und Wein nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens verboten werden; damit wird zwar die heute auf Bundesebene fehlende Regulierung nun geschaffen. Es handelt sich hierbei aber eindeutig um eine Alibimassnahme, da „Happy Hours“ für diese Getränke zu allen übrigen Zeiten erlaubt bleiben, insbesondere in den frühen Abendstunden. Das Bundesgericht hat in seinem Urteil vom 6. Oktober 2010 festgehalten, dass „Happy Hours“ dem Zweck der Alkoholgesetzgebung – der Mässigung des Alkoholkonsums wohlgemerkt – zuwider laufen würden, eine Sichtweise, die Sucht Info Schweiz seit langem vertritt. Lockvogelangebote müssten für alle alkoholischen Getränke verboten werden.<br /><br /><span style="font-style: italic;">Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Alkoholwerbung das Konsumverhalten beeinflusst, insbesondere dann, wenn die alkoholischen Getränke in einem positiven Kontext dargestellt werden (sog. Lifestyle-Werbung).</span><br />Anders als im Gesetzesentwurf vorgesehen, sollte die Werbung für alle alkoholischen Getränke in einem Gesetzesartikel einheitlich geregelt werden. Indem Lifestyle-Werbung für Bier und Wein weiterhin erlaubt sein soll, trägt das Gesetz dem Einfluss der Werbung auf den Alkoholkonsum in keiner Weise Rechnung, ebenso wenig der Tatsache, dass mit solcher Werbung unter den Jugendlichen neue Konsumenten und Konsumentinnen angeworben werden.
<h3>Einige Aspekte sind zufriedenstellend – aber nicht ausreichend </h3>
Sucht Info Schweiz begrüsst, dass laut Gesetzesentwurf jedes öffentliche Lokal mindestens drei alkoholfreie Getränke zu einem tieferen Preis als das billigste alkoholhaltige Getränk anbieten muss. Ebenso unterstützen wir das Verbot, zwischen 22 Uhr und 6 Uhr morgens alkoholische Getränke zum Mitnehmen zu verkaufen. Dass auf Bundesebene eine gesetzliche Grundlage für Alkoholtestkäufe geschaffen wird, ist ebenso sehr begrüssenswert, nicht zuletzt angesichts der unklaren Situation bezüglich der Rechtsgültigkeit solcher Testkäufe in verschiedenen Kantonen.<br /><br />Wenn auch einige Gesetzesbestimmungen in die richtige Richtung weisen, gibt die Stossrichtung des vorliegenden Gesetzesentwurfes für Sucht Info Schweiz Anlass zu Besorgnis. Die positiv zu wertenden Bestimmungen bleiben wenig wirksam, wenn sie innerhalb des Alkoholgesetzes die einzigen präventiven Massnahmen darstellen. Wir brauchen dringend ein umfassendes Paket von Präventionsmassnahmen, wenn unser Ziel erreicht werden soll: die Gesundheit der Schweizer Bevölkerung zu schützen – heute und morgen. Als Nächstes wird sich nun das Parlament zu dieser Gesetzesvorlage äussern und die damit verbundenen Fragen beantworten müssen. <br /><br />Auskunft: <br />Simon Frey <br />Mediensprecher<br /><link sfrey@sucht-info.ch - linkicon>sfrey@sucht-info.ch</link><br />Tel.: 021 321 29 63<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Öffentlicher Raum</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 11:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Tina und Toni: zwei kleine Kängurus im Dienst der Prävention</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/pressemeldungen/article/tina-und-toni-zwei-kleine-kaengurus-im-dienst-der-praevention/</link>
			<description>Nach der erfolgreichen Lancierung des Projekts Tina und Toni in der Romandie können die Abenteuer...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Prävention sollte nicht erst zu einer Zeit beginnen, in der Kinder und Jugendliche erstmals mit Alkohol, Tabak oder illegalen Suchtmitteln experimentieren. Im Gegenteil: Schon im Vorschulalter wird der Grundstein gelegt für wichtige Lebenskompetenzen, insbesondere für ein positives und stabiles Selbstwertgefühl. Dieses erleichtert neben anderen Faktoren den Kindern im Jugendalter, mit problematischen Situationen umzugehen und risikoreichem Substanzkonsum und anderem Risikoverhalten zu widerstehen. Das Programm betreibt Prävention, die begeistert und motiviert, ohne dabei restriktiv oder abschreckend zu wirken.
<h3>Ein Präventionsprogramm für 4- bis 6-jährige Kinder in Tagesstrukturen…</h3>
Ein gesundes Selbstvertrauen, die Fähigkeit, konstruktiv mit Konflikten umzugehen, ein guter Zugang zu den eigenen Gefühlen: Diese wichtigen Kompetenzen bilden eine Grundlage für einen gelingenden Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit neuen und mitunter schwierigen Situationen. Hier setzt das von Sucht Info Schweiz entwickelte Präventionsprogramm Tina und Toni an. Es richtet sich an alle Einrichtungen, die Kinder zwischen 4 und 6 Jahren betreuen. Die Hauptfiguren des Programms, die Känguru-Zwillinge Tina und Toni, erleben eine Mischung aus freudigen Ereignissen und schwierigen Situationen – genau das, was Kindern in ihrem Alltag auch begegnet. Sechs Hörspielszenen erzählen von der Trennung von den Eltern am ersten Schultag, von Schwierigkeiten, die gemeinsam gemeistert und von Konflikten, die konstruktiv gelöst werden. Zu jeder Szene werden den betreuenden Personen Möglichkeiten vorgeschlagen, wie sie diese Szenen einführen können. In anschliessenden Gesprächen und kreativen Aktivitäten erhalten die Kinder Gelegenheit, das Gehörte weiter zu verarbeiten; auch dazu enthält das Programm vielseitige Anregungen. Tipps, wie die Betreuenden die Eltern in das Programm mit einbeziehen können, runden die Module ab.
<h3>… zuerst für die Romandie, bald für die ganze Schweiz</h3>
Nach erfolgreichem Start in der Westschweiz liegt nun das Programm Tina und Toni seit Ende 2011 auch in deutscher Sprache vor; die Übertragung ins Italienische ist für dieses Jahr geplant. Somit wird das Programm zur Frühprävention noch im laufenden Jahr für alle Sprachregionen vollständig vorliegen. Dank grosszügiger Spendengelder können Tina und Toni nun Kinder in der gesamten Schweiz auf spielerische Art und Weise ermutigen, positive Entscheidungen für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu treffen. Ein wesentlicher Grundstein dafür, dass Kinder, wenn sie als Jugendliche erstmals mit Alkohol oder Drogen in Kontakt kommen, dem Druck von Gleichaltrigen mit einer eigenen Haltung gegenübertreten können. 
<p class="infobox"><br /><span style="font-weight: bold;"><link http://www.tinatoni.ch/d _blank linkicon>Die Website</link></span><br /><br /><span style="font-weight: bold;"><link http://www.tinatoni.ch/fileadmin/TinaToni/DE-Tina-Toni-Introduction.pdf _blank linkicon>Ausführliche Informationen</link></span><br /><br /></p>
Auskunft: <br />Simon Frey <br />Mediensprecher<br /><link mailto:sfrey@sucht-info.ch>sfrey@sucht-info.ch</link><br />Tel.: 021 321 29 63]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Kinder</category>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Tabak</category>
			<category>Cannabis</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anschaffungen der Bibliothek </title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/publikationen/article/anschaffungen-der-bibliothek/</link>
			<description>Neu im Bestand unserer Fachbibliothek</description>
			<content:encoded><![CDATA[FRENETTE, Micheline ; VERMETTE, Marie-France 
<h5><span style="font-weight: bold; ">La recherche en communication : un atout pour les campagnes sociales </span></h5>
Québec: Presses de l’Université du Québec, 2010 - 252 p.<br /><span style="font-weight: bold;"><link http://purl.org/NET/SAPHIR/89805 _blank linkicon>Ref : O5-9</link></span>
<span style="font-weight: bold; "></span><br />SCHRATTENECKER, Andrea
<h5><span style="font-weight: bold; ">Wege zum Erfolg: Suchtprävention mit Eltern</span></h5>
Fachzeitschrift der Aktion Jugendschutz, Pro Jugend ; Nr.3 <br />München: Aktion Jugendschutz, 2006 – 35 S.<br /><span style="font-weight: bold;"><link http://purl.org/NET/SAPHIR/89724 _blank linkicon>Ref : GL-1182</link></span><br /><span style="font-weight: bold; "></span><br />BRISSON, Pierre
<div><h5>Prévention des toxicomanies: aspects théoriques et méthodologiques</h5></div>
Montréal: Presses de l’Université de Montréal, 2010 – 308 p.<br /><span style="font-weight: bold;"><link http://purl.org/NET/SAPHIR/89592 _blank linkicon>Ref : C12-48</link><br /></span><br />GOMEZ, Henri
<h5>Les groupes de parole en alcoologie</h5>
Toulouse : Erès, 2012 – 209 p.<br /><span style="font-weight: bold;"><link http://purl.org/NET/SAPHIR/89716 _blank linkicon>Ref : C21-195</link></span><br /><br />CUMMING, Geoff
<h5>Understanding the new statistics : effect sizes, confidence intervals and meta-analysis </h5>
New York: Routledge, 2012 – 519 p.<br /><span style="font-weight: bold;"><link http://purl.org/NET/SAPHIR/89697 _blank linkicon>Ref : H0-61</link></span><br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Publikationen</category>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Amphetamine</category>
			<category>Heroin</category>
			<category>Kokain</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pistenspass mit klarem Kopf</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/pressemeldungen/article/pistenspass-mit-klarem-kopf/</link>
			<description>Wer fährt, trinkt nicht. Dieses Motto gilt laut Sucht Info Schweiz auch für jene, die Skis und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Technisches Können, Konzentration und Kondition sind beim Ski- und Snowboardfahren stark gefragt. Schnell reagieren, präzise fahren, das Tempo anpassen, Hindernissen ausweichen: die Anforderungen auf den meist gut bevölkerten Pisten an Fahrtechnik und Reaktionsvermögen sind zahlreich. Schneesportlerinnen und -sportler sind schnell unterwegs, ihre Fahrstile sind vielfältig. Wer zwischendurch an der Schneebar rastet und den Durst mit Alkohol löscht, büsst an Reaktionsschnelligkeit und Gleichgewichtssinn ein. Es gibt heute viele Konsumgelegenheiten in Beizen, Skibars, Chalets oder Iglus bei den Berg- und Talstationen der Bahnen. Doch wer Alkohol getrunken hat, riskiert oft mehr, unterschätzt Pisten- und Wetterverhältnisse, überschätzt das eigene Fahrvermögen. Stürze und Kollisionen werden wahrscheinlicher. Darin sind sich Fachleute einig, auch wenn Statistiken zur Rolle des Alkohols bei Schneesportunfällen in der Schweiz fehlen. In Übereinstimmung mit der bfu - Beratungsstelle für Unfallverhütung sowie der Suva empfiehlt Sucht Info Schweiz, während dem Ski- und Snowboardfahren auf Alkohol zu verzichten. „Wintersport und Alkohol vertragen sich nicht“, bringt es Irene Abderhalden, Präventionsfachfrau von Sucht Info Schweiz, auf den Punkt. Gegen ein gutes Glas Wein, ein Bier oder einen heissen Punsch nach der letzten Abfahrt beim Après-Ski ist nichts einzuwenden, sofern nicht gleich die Heimkehr im Strassenverkehr ansteht.
<h3>Der wärmende Effekt täuscht</h3>
Eine schwungvolle, kontrollierte Abfahrt ist mit Alkohol nicht möglich, ohne dass die Sicherheit darunter leidet – die eigene und die der anderen. Ebenso wenig sorgt er für warme Glieder. Gegen die grosse Kälte einen Schnaps oder Glühwein zu trinken, hilft nicht. Im Gegenteil. Nach dem „Kafi Lutz“ entsteht zwar ein Wärmegefühl, weil Alkohol die Blutgefässe erweitert und die Haut stärker durchblutet. Die körperliche Anstrengung fördert die Gefässerweiterung noch. Alkohol lässt die Wintersportlerinnen und -sportler in der Kälte aber umso rascher abkühlen. Fazit: Beim Wintersport auf Alkohol zu verzichten, senkt das Risiko, dass der schwungvolle Pistenspass schon vor der Talstation brüsk endet.
<br />Auskunft: <br />Simon Frey<br />Mediensprecher<br /><link sfrey@sucht-info.ch>sfrey@sucht-info.ch</link><br />Tel.: 021 321 29 63]]></content:encoded>
			<category>Pressemeldungen</category>
			<category>Alkohol</category>
			<category>Öffentlicher Raum</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 09:55:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Artikel der Forschung</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/publikationen/article/neue-artikel-der-forschung/</link>
			<description>Folgende Artikel und Berichte wurden von den Forscherinnen und Forschern von Sucht Info Schweiz...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Farhat, T., Simons-Morton, B., Kokkevi, A., van der Sluijs, W., Fotiou,  A., &amp; Kuntsche, E. (2011). <span style="font-weight: bold; ">Early adolescent and peer drinking  homogeneity: Similarities and differences among European and North  American countries.</span> Journal of Early Adolescence. DOI  10.1177/0272431611419511. Also available: <link http://jea.sagepub.com/content/early/2011/11/22/0272431611419511 _blank>direct link</link>.
Kuntsche, E., &amp; Müller, S. (2012). <span style="font-weight: bold; ">Why do young people start drinking? Motives for first-time alcohol consumption and links to risky drinking in early adolescence.</span> European Addiction Research, 18(1), 34-39. DOI 10.1159/000333036. Also available: <link http://content.karger.com/produktedb/produkte.asp?DOI=000333036&typ=pdf _blank>direct link</link>.
Kuntsche, S. (2011). <span style="font-weight: bold; ">Snow White's heritage. Gender, social roles and alcohol use.</span>  Thesis for Doctoral degree, Maastricht University, Department of Health  Promotion and Health Education. Maastricht, Netherlands.
Astudillo, M., Notari, L., &amp; Maffli, E. (2011). <link http://www.addiction-info.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Astudillo-Notari-Maffli_act-infoSAMBADKlient2010.pdf _blank>Ambulante Suchthilfe - Ergebnisse der KlientInnenbefragung 2010</link>. Statistischer Tabellenband. Lausanne: Sucht Info Schweiz.
Astudillo, M., Notari, L., &amp; Maffli, E. (2011). <link ../fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Astudillo-Notari-Maffli_act-infoSAMBADClients2010.pdf _blank>Prise en charge ambulatoire des problèmes de dépendance - Résultats de l’enquête auprès des client-e-s 2010</link>. Recueil de tableaux statistiques. Lausanne: Addiction Info Suisse.
Notari, L., Astudillo, M., &amp; Maffli, E. (2011). <link ../fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Notari-Astudillo-Maffli_act-infoSAMBADClienti_2010.pdf _blank>Intervento ambulatoriale nelle problematiche di dipendenza - Risultati dell’indagine presso gli utenti 2010</link>. Raccolta di tabelle statistiche. Lausanne: Dipendenze Info Svizzera.
Astudillo, M., &amp; Maffli, E. (2011). <link ../fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Astudillo-Maffli_act-infoSAMBADIstituzioni2011.pdf _blank>Intervento ambulatoriale nelle problematiche di dipendenza - Risultati dell'indagine sulle istituzioni del 2011</link> (No 8). Lausanne: Dipendenze Info Svizzera.
Astudillo, M., &amp; Maffli, E. (2011). <link fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Astudillo-Maffli_act-infoSAMBADInstitutions2011.pdf _blank>Prise en charge ambulatoire des problèmes de dépendance - Résultats de l'enquête sur les institutions de 2011</link> (No 8). Lausanne: Addiction Info Suisse.
Maffli, E., &amp; Astudillo, M. (2011). <link fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Maffli-Astudillo_act-infoSAMBADInstitutionen2011.pdf _blank>Ambulante Suchthilfe - Ergebnisse der Institutionsbefragung 2011</link> (Nr. 8). Lausanne: Sucht Info Schweiz.
Maffli, E., Delgrande Jordan, M., Schaaf, S., Schaub, M., &amp; Künzi, U. (2011). <link fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Maffli-Delgrande-Schaaf-etal_BAG-act-info-2010-D.pdf _blank>act-<span style="font-style: italic; ">info </span>Jahresbericht 2010. Suchtberatung und Suchtbehandlung in der Schweiz - Ergebnisse des Monitoringsystems</link>. Bern: Bundesamt für Gesundheit (BAG).
Maffli, E., Delgrande Jordan, M., Schaaf, S., Schaub, M., &amp; Künzi, U. (2011). <link fileadmin/user_upload/DocUpload/2011_Maffli-Delgrande-Schaaf-etal_OFSP-act-info-2010_F.pdf _blank>Rapport annuel act-<span style="font-style: italic; ">info</span> 2010. Prise en charge et traitement des dépendances en Suisse - Résultats du système de monitorage</link>. Berne: Office fédéral de la santé publique (OFSP).<br /><br /><br /><link fileadmin/user_upload/DocUpload/Biblio_recherche.pdf _blank linkicon>Alle Publikationen von 2010-2012</link>]]></content:encoded>
			<category>Publikationen</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Todesursachen und dahinter liegende Gründe</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/article/todesursachen-und-dahinter-liegende-gruende/</link>
			<description>Am 24. November 2011 hat das Bundesamt für Statistik die Todesursachen-Statistik für das Jahr 2009...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 24. November 2011 hat das Bundesamt für Statistik die Todesursachen-Statistik für das Jahr 2009 veröffentlicht. Gemäss dieser Untersuchung sind Herzkreislaufkrankheiten, Krebs und Demenz die drei häufigsten Todesursachen in der Schweiz. Von insgesamt über 62 000 Todesfällen wurden 22 320 durch Krankheiten des Herz-Kreislaufsystems verursacht; an zweiter Stelle stehen Krebserkrankungen (16 120), und nach Demenzerkrankungen folgen an vierter Stelle die Atemwegserkrankungen (4 340).
Fragt man nach Gründen, welche hinter diesen Todesursachen liegen, muss man auf etwas ältere Daten zurückgreifen. Im Jahr 2002 wurden in der Schweiz 2 016 Todesfälle durch Alkohol verursacht; 1 227 dieser dem Alkohol zuzuschreibenden Todesfälle waren die Folgen einer Krebserkrankung. In Bezug auf den Tabak sprechen die Zahlen eine noch deutlichere Sprache, gingen doch im Jahr 2007 insgesamt rund 9 200 Todesfälle auf Kosten des Tabakkonsums: 3 729 dieser Personen starben an einer Krebserkrankung, Herzkreislaufkrankheiten führten zu weiteren 3 800 und Atemwegserkrankungen zu 1 669 Todesfällen.
Selbst wenn diese Zahlen nicht direkt miteinander vergleichbar sind, da sie die Situation in verschiedenen Jahren beleuchten, ist der Einfluss von Alkohol und Tabak eindeutig. Diese Zusammenhänge zu kennen ist allerdings allein nicht ausreichend: Betroffene Menschen müssen darin unterstützt werden, ihren Konsum zu reduzieren oder zu stoppen. Auch müssen die Elemente in Erinnerung gerufen werden, die dazu beitragen, dass Jugendliche gar nicht mit dem Rauchen beginnen und nicht schon früh in den Konsum von Alkohol einsteigen: Werbebeschränkungen, Minimalpreise und eine regulierte Verfügbarkeit. Wirksame Präventionsmassnahmen sollen Jugendliche wie auch Erwachsene gleichermassen erreichen. Nur damit können langfristig und nachhaltig die durch Tabak und Alkohol verursachten Schäden vermindert werden. Offen bleibt die Frage, wann wohl ein Präventionsgesetz in Kraft treten wird, welches diese Ansätze vorantreibt. ]]></content:encoded>
			<category>Streiflicht</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 16:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mit Boby den Kindern aus alkoholbelasteten Familien eine Stimme geben</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/pressemeldungen/article/mit-boby-den-kindern-aus-alkoholbelasteten-familien-eine-stimme-geben/</link>
			<description>In der Schweiz wachsen mehrere zehntausend Kinder mit einem alkoholabhängigen Elternteil auf. Sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Sucht Info Schweiz schätzt, dass mehrere zehntausend Kinder in der Schweiz in einer alkoholbelasteten Familie aufwachsen. Gerade die Kinder sind von den Auswirkungen besonders betroffen, welche eine Alkoholabhängigkeit auf die Familienatmosphäre hat. Das Zusammenleben ist häufig geprägt von Spannungen und Instabilität. Die Kinder fühlen sich einsam und unsicher, und viele glauben, selbst am Alkoholproblem ihrer Mama oder ihres Papa schuld zu sein. Oft übernehmen sie mehr Verantwortung als sie ihrem Alter entsprechend tragen können.
<h3>Leiden auch im Erwachsenenalter</h3>
Die Herausforderungen einer solchen Kindheit hinterlassen häufig auch schmerzhafte Spuren im Erwachsenenleben. Rund ein Drittel der Kinder aus alkoholbelasteten Familien entwickeln später selber eine Suchterkrankung, und auch für psychische Schwierigkeiten wie Ängste und Depressionen sind sie besonders gefährdet. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, engagiert sich Sucht Info Schweiz seit mehreren Jahren für diese jungen Menschen und ihre Eltern, die häufig selber in grossen Nöten sind. Denn nur wenn Kinder aus alkoholbelasteten Familien mit ihren Fragen und Problemen nicht allein gelassen werden, kann es ihnen gelingen, eine autonome und gesunde Persönlichkeit zu entwickeln. 
<h3>Isolation durchbrechen, Unterstützung anbieten</h3>
Mit der Entwicklung von Informationsmaterial für Betroffene und für Fachleute, mit dem <span style="font-weight: bold;"><link http://www.sucht-info.ch/de/info-materialien/paedagogisches-material/juengere-kinder/?tx_commerce_pi1[showUid]=398&tx_commerce_pi1[catUid]=6&tx_commerce_pi1[attsel_3]=1&cHash=f129a6e7c1d5525bffa1407284d4f2f7 _blank>Kinderbuch</link></span> über die Erfahrungen des kleinen Hundes Boby, dessen Herrchen unter einem Alkoholproblem leidet, und mit der fachlichen und finanziellen Unterstützung zum Erhalt und Ausbau von regionalen und kantonalen Hilfsangeboten hat Sucht Info Schweiz bereits wichtige Schritte unternommen. Auch die vor einigen Monaten lancierte Website <span style="font-weight: bold;"><link http://www.mamatrinkt.ch/ _blank>www.mamatrinkt.ch</link></span> und <span style="font-weight: bold;"><link http://www.papatrinkt.ch/ _blank>www.papatrinkt.ch</link></span> trägt wesentlich dazu bei, Lücken im Hilfsangebot zu schliessen. Die Website ermöglicht einen leichten Zugang zu einfach verständlichen Informationen und zu Hilfsangeboten für betroffene Kinder und Jugendliche; zudem bietet ein Forum die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und Antworten auf dringende Fragen zu erhalten. Mit dieser Seite können auch Kinder erreicht werden von Eltern, die keine professionelle Unterstützung beanspruchen wollen. 
<h3>Boby: eine Stimme für betroffene Kinder</h3>
Sucht Info Schweiz will Eltern mit einem Alkoholproblem und ihre Kinder noch besser erreichen und ihnen den ersten Schritt aus der Isolation erleichtern. Boby, der kleine Hund aus dem Bilderbuch, will diese Angebote besser bekannt machen – in Form eines Schlüsselanhängers: Ab Montag, 21. November wird Boby an Postschaltern abgegeben und gibt dabei diesen Kindern eine Stimme. Denn es ist ein doppeltes Tabu, als Eltern alkoholabhängig zu sein. Aufgrund von Scham- und Schuldgefühlen verleugnen sie oft nicht nur ihre Krankheit, sondern auch deren Einfluss auf die Kinder.
<h3>Angebote ausbauen und bekannt machen</h3>
Im Namen dieser Kinder bittet Boby Sie deshalb um Unterstützung: Da für diese Kinder, aber auch für Ihre Eltern, nicht genügend Angebote bestehen, müssen weitere Unterstützungsmöglichkeiten etabliert sowie die bestehenden ausgebaut und mit Kampagnen vermehrt bekannt gemacht werden. Betroffene Eltern und Kinder müssen schweizweit die Gelegenheit bekommen, sich aus ihrer Isolation zu befreien und Hilfe bei der Überwindung ihrer Schwierigkeiten zu erhalten. Sucht Info Schweiz wird Ihre Spende dafür einsetzen, dass möglichst viele Kinder in Ihrer Not nicht allein gelassen werden. <br /><br />
<h5>Danke für Ihre Grosszügigkeit!</h5>
<h5>Sucht Info Schweiz ist auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen, um Kindern aus alkoholbelasteten Familien sowie deren Eltern zu helfen. Spenden können Sie direkt auf unserer Website oder auf das Postkonto 10-261-7. </h5>
<br /><br />Auskunft: <br />Simon Frey<br />Mediensprecher<br /><link mailto:sfrey@sucht-info.ch>sfrey@sucht-info.ch</link><br />Tel.: 021 321 29 63]]></content:encoded>
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			<category>Alkohol</category>
			<category>Rauschtrinken</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 10:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Alkohol im Strassenverkehr – neues interaktives pädagogisches Hilfsmittel</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/article/alkohol-im-strassenverkehr-neues-interaktives-paedagogisches-hilfsmittel/</link>
			<description>Die  Minisite „Alkohol im Strassenverkehr“ informiert über wichtige Aspekte  des Themas „Alkohol im...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die  Minisite „Alkohol im Strassenverkehr“ informiert über wichtige Aspekte  des Themas „Alkohol im Strassenverkehr“ und illustriert einige  Auswirkungen von Alkohol auf die Fahrfähigkeit.
<link http://www.sucht-info.ch/alkoholimstrassenverkehr/ _blank linkicon-small-url>Die Website besuchen</link>]]></content:encoded>
			<category>Hausgemacht</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:18:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Neues Factsheet Energy Drinks</title>
			<link>http://www.suchtschweiz.ch/de/aktuell/article/neues-factsheet-energy-drinks/</link>
			<description>Energy Drinks werden in der Schweiz seit den Neunzigerjahren verkauft und werden regelmässig...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;"></span>Energy Drinks werden in der Schweiz seit den Neunzigerjahren verkauft und werden regelmässig konsumiert. Alleine von Red Bull wurden in der Schweiz im Jahr 2009 über hundert Millionen Dosen verkauft... 
<link http://www.addiction-info.ch/fileadmin/user_upload/DocUpload/Factsheet_energydrinks_d.pdf _blank linkicon-small-url>Das Dokument lesen</link><span style="font-weight: bold;"><br /></span>
]]></content:encoded>
			<category>Hausgemacht</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 14:10:00 +0100</pubDate>
			
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