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Schnüffelstoffe

Viele Drogen, etwa Heroin und Kokain, können inhaliert oder "gesnifft" werden,
sind aber keine "Schnüffelstoffe" ("Inhalantien"). Im Folgenden bezeichnet
"Schnüffeln" das bewusste Inhalieren von Dämpfen, Aerosolen, Gasen und
ähnlichen flüchtigen Stoffen, um eine berauschende Wirkung zu erzielen. Sehr
oft bilden organische Lösungsmittel die Basis dieser flüchtigen Stoffe. Auch ursprünglich medizinisch verwendete Narkosemittel wie Lachgas, Chloroform oder Äther und Arzneimittel wie das bei Herzkrankheiten eingesetzte Amylnitrit (in der Szene "Poppers" genannt) zählen zu den Schnüffelstoffen. Obwohl diese verschiedenen Stoffe chemisch unterschiedlich strukturiert sind und auch anders wirken, werden sie auf ein und dieselbe Art konsumiert.

Die Dämpfe werden beim Schnüffeln oder Inhalieren nicht einfach eingeatmet,
sondern in tiefen Atemzügen durch Mund und Nase in die Lunge eingezogen.
Das blosse Einatmen von flüchtigen Lösungsmitteln aus der Umwelt, etwa am
Arbeitsplatz, wird deshalb nicht unter den Begriff des Schnüffelns gefasst.

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Publikationen

Im Fokus - Schnüffelstoffe
Rund 3 Prozent der Schweizer Schüler und Schülerinnen haben Erfahrung mit Schnüffelstoffen. Die Substanzen, ihre Wirkungen und Risiken werden in diesem Fokus vorgestellt.

Weiterführende Informationen

zum Konsum illegaler Drogen in der Schweiz finden Sie ausserdem im Suchtmonitoring Schweiz des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Das Forschungsprojekt, mit dessen Durchführung unter anderem Sucht Schweiz beauftragt wurde, hat zum Ziel, repräsentative Daten der Schweizer Wohnbevölkerung zum Thema Sucht und Konsum psychoaktiver Substanzen zusammenzutragen.

 

Bibliothekskatalog

Weiterführende Literatur finden Sie im Bibliothekskatalog SAPHIR

 
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