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Akute Wirkung

Heroin stillt Schmerzen, vermindert Angst und Depressionen und versetzt den Konsumierenden in eine euphorische Stimmung. Heroin übt auch eine erregende Wirkung auf das Zentralnervensystem aus: Das Selbstvertrauen nimmt zu, Ängstlichkeit und Anspannung verfliegen.

Beim Spritzen von Heroin besteht das Risiko einer Infektion. Es können HIV (Aids) und Leberinfektionen (Hepatitis) übertragen werden. Unsachgemässe oder unhygienische Injektionen können Blutvergiftungen und Abszesse verursachen. Heroinkonsum birgt immer das Risiko von akuten Todesfällen durch Überdosis oder allergische Schocks.

Langfristige Folgen

Der dauerhafte Gebrauch von reinem Heroin hat nur geringe körperliche Folgen. Längerfristige körperliche Schädigungen können durch Verunreinigungen des Heroins entstehen. HIV-Infektionen, Hepatitis und Mangelerkrankungen sind durch die Lebensumstände (schlechte Injektionshygiene, Spritzentausch, Prostitution, mangelhafte Ernährung) bedingt.

Ob Heroingebrauch langfristig die Psyche schädigt, ist nicht eindeutig geklärt. Studien zeigen, dass rund 80 Prozent der Opiatabhängigen an einer oder mehreren psychischen Störungen (Angststörungen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen) leiden. Diese psychischen Erkrankungen müssen nicht unbedingt eine Folge des Heroinkonsum sein, sondern können parallel zur Heroinabhängigkeit verlaufen oder eine Ursache für eine Suchtentwicklung sein. 

Heroinabhängigkeit

Heroin hat ein extrem hohes Abhängigkeitspotenzial und kann zu psychischer und körperlicher Abhängigkeit führen. 

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