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Spirituosen

Alle Besitzer von Obstbäumen haben in der Schweiz das Recht, ihre Früchte zu brennen oder brennen zu lassen (Landwirte, Kleinproduzenten).

Im Jahr 2010 erhöhte sich die einheimische Produktionsmenge um über 7000 Hektoliter reinen Alkohols im Vergleich zum Vorjahr und erreichte die höchste Produktionsmenge seit 5 Jahren: der Marktanteil der inländischen Erzeugnisse betrug nach einem Tief im Jahr 2009 (13%) mit 19% wieder das Niveau der letzten Jahre.
Die inländische Produktion hat seit jedoch seit Einführung des Einheitssteuersatzes im Jahr 1999 kontinuierlich abgenommen. Weil die Zahl der Hochstammbäume in den letzten Jahren überdies abgenommen hat, wird zudem der Zukauf  ausländischer Rohstoffe notwendig.

Während der Marktanteil inländischer Spirituosen vor der Einführung der Einheitssteuer noch über 50% betrug, erreichte im Jahr 2010 fast allein schon die Menge des importierten Whiskys (18 717 hl zu 100 Vol. Prozent) die inländische Spirituosen-Gesamtproduktion von 19 451 hl reinen Alkohols. Die Gesamtmenge der importierten Spirituosen belief sich 2010 auf insgesamt  88 349 hl reinen Alkohols. Whisky, Liköre und Wodka wurden nach wie vor am häufigsten importiert.
Quelle: Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) (2011). Jahresbericht 2010

Pro Jahr werden im Reisendenverkehr schätzungsweise etwa 15 000 Hekoliter reinen Alkohols eingeführt.
Quelle: Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) (2011). Schätzung des statistischen Dienstes.

Schweizerische Spirituosenproduktion 2009/2010
Schweizerische Spirituosenproduktion 2009/2010
Verkauf von in- und ausländischen Spirituosen in 1000 hl (zu 40%-Vol.) (1976 bis 2010)
Verkauf von in- und ausländischen Spirituosen in 1000 hl (zu 40%-Vol.) (1976 bis 2010)
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Bibliothekskatalog

Weiterführende Literatur finden Sie im Bibliothekskatalog SAPHIR

 
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